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Phase 6: Zukunft im Hier und Jetzt umsetzen - Wer macht was, mit welchen Zielen, wo, wann?
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Zeitaufwand: etwa 180 Minuten    
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Anmoderation

Nach diesem aufwendigen Verständigungsprozess über eine gemeinsame Grundlage und von Bildungszielen für eine IuK-Bildung (Phase 5 der Werkstatt), müssen nun die Zuordnungen "wer macht was, mit welchen Zielen wo und wann" inhaltlich gefüllt werden. Mindestens sollten die anwesenden TN für sich ihre Zuordnung formulieren.

Schließlich sollten die Einzelmaßnahmen gruppiert werden, also zu Schwerpunktmaßnahmen gebündelt werden.

Die allgemeinen Bildungsziele und die Bündelung von Zielen für Schwerpunktmaßnahmen sind verbindlich für alle Arbeitsgruppen.

Bei der Formulierung der Einzelmaßnahmen geht nicht darum, sie aus den gemeinsamen Grundlagen deduktiv abzuleiten. Sondern: Es geht um die Formulierung von realisierbaren Schwerpunkt- und Einzelmaßnahmen im Hier und Jetzt, die in einem jährlichen Evalutionsprozess vertreten werden müssen. Daher müssen bei den Formulierungen sehr sorgfältig die personellen und finanziellen Ressourcen als begrenzende Faktoren gesehen werden.

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Aufgaben

In schulstufenbezogenen Kleingruppen formulieren die einzelnen TN zunächst ihre eigenen Einzelmaßnahmen. Wo andere bekannt sind, sollten auch diese ausformuliert werden. Die Maßnahmen werden in Formularen erfasst und in der Gruppe umverteilt.

Sodann weden die individuell formulierten Einzelmaßnahmen in der Gruppe gemeinsam diskutiert und dabei auch konsentiert.

In dieser Diskussion muss unbedingt für jede Einzelmaßnahme ein Begründungszusammenhang zu den zuvor vereinbarten Zielen und Hintergründen (Phase 5 der Werkstatt) hergestellt werden.

Schließlich sollten die Einzelmaßnahmen gruppiert werden, also zu Schwerpunktmaßnahmen gebündelt werden. Schwerpunktmaßnahmen lassen sich in der politischen Öffentlichkeit gut präsentieren (verkaufen!).

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Ergebnis

Ein Maßnahmenkatalog, der für die Endfassung eines Arbeitsprogramms IuK-Bildung 2001/2002 die wesentliche Grundlage bildet.

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Verständigung über die Evaluationskonferenz

Im Monat NN 2002 ist über die Durchführung der Maßnahmen Rechenschaft abzulegen. Ist eine Maßnahme durchgeführt worden, so ist ein Ergebnisbericht vorzulegen. Hat eine Maßnahme aus irgendeinem Grund nicht stattgefunden, so muss in einem Bericht erklärt und begründet werden, warum die Maßnahme nicht durchgeführt werden konnte. Diese Berichte sind die wesentliche Grundlage für die Evaluation von Bildungszielen, Schwerpunkt- und Einzelmaßnahmen, also: für die Fortsetzung des offenen Verständigungsprozesses, der bereits Anfang Dezember 1999 begonnen hat.

 

© Pädagogisches Institut der deutschen Sprachgruppe - Bozen - 2003