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Dafür ist doch die Mitarbeiterin für Integration zuständig

 

Paggi Edith

Freitag, 6. Juni 2008

Zuletzt geändert:
Dienstag, 10. Juni 2008

 

M. ist ein Schüler mit einer umfassenden Beeinträchtigung und besucht die Mittelschule. Einige Mitschüler/innen kennen ihn bereits aus der Grundschule. Sie haben gelernt miteinander zu kommunizieren, obwohl M. sich nicht lautsprachlich äußern kann. In vielen Unterrichtssituationen in der Grundschule war M. eingebunden, zeigte durch Mimik und Gestik seine Anteilnahme und sein Interesse. In der neuen Schule war nun vieles anders.

Die neuen Lehrpesonen wussten nicht, wie mit dem Schüler umgehen, er konnte sich ja nicht mitteilen und man schloss daraus, dass er wohl auch kaum etwas mitbekommen konnte vom "normalen" Unterricht. Zudem saß ja immer auch eine "Behindertenbetreuerin" neben ihm. Sehr schnell wurde die Verantwortung für den Schüler an sie abgegeben. Sie verstand ja den Schüler, kannte ihn seit Jahren und war sicher auch die kompetente Person, um den Schüler gut außerhalb der Klasse zu fördern. Sie war auch schließlich eigens für ihn da.

 
 

Der Schüler kann nicht bis zehn zählen

 

Paggi Edith

Montag, 21. April 2008

 

"Der kann nicht bis zehn zählen" ist ein geflügeltes Wort, wenn wir uns abwertend über die kogntiven Kompetenzen eines Menschen äußern.

Was aber sagt es über die Kompetenzen eines Schülers, einer Schülerin aus, über seinen/ihren aktuellen Entwicklungsstand? Inwieweit hilft uns eine solche Aussage in Bezug auf die Plaung weiterer Entwicklugnsschritte? Wäre es hier nicht wichtiger zu wissen, wie weit der Schüler/die Schülerin zählen kann?, über welchen Mengenbegriff sie verfügt, welche Bedeutung sie mit Zahlen verbindet?

Das Wissen um die Zone der aktuellen Entwicklung (nach Vygotskij) gibt uns erst die Möglichkeit die nächsten Entwicklungszonen bzw. die nächsten Kompetenzebenen zu bestimmen und den Kindern entsprechende Entwicklungsaufgaben anzubieten.

Dies setzt voraus, dass ich Vertrauen habe in die Entwicklungsfähigkeit der Kinder, dass ich ihnen zutraue, dass sie die nächste Stufe schaffen.

 
 

Zwei Lehrpersonen: Ressource oder Hindernis für Integration?

 

Paggi Edith

Mittwoch, 26. März 2008

 

Dass die Integrationslehrperson, der gesamten Klasse zugewiesen ist und nicht dem einzelnen Kind mit einer Beeinträchtigung ist bereits seit der Einführung der Integration im Jahre 1977 eine klare Vorgabe. Trotzdem hat sich diese Sichtweise nur schwer, in einigen Situationen überhaupt noch nicht durchgesetzt.

Das Ziel war und ist es, durch die Zuweisung einer weiteren spezialisierten Fachkraft die Integration in der Klasse besser zu gewährleisten.

Wie lässt sich dies mit Situationen vereinbaren, in denen Schüler und Schülerinnen mit einer Beeinträchtigung den Großteil der Schulzeit immer noch außerhalb ihrer Stammklasse verbringen mit der Begründung, dass damit eine gezieltere individuellere Förderung dieser Schüler gewährleistet wird und die anderen Schüler ungestört ihrem Unterricht folgen können?

Auch Schüler/innen mit einer Beeinträchtigung haben das Recht auf ein gemeinsames Lernen mit gleichaltrigen Mitschülern und Mitschülerinnen.

Gerade die Anwesenheit von zwei Lehrpersonen mit unterschiedlichen Kompetenzen ist für die Differenzierung und das gemeinsame Lernen eine wertvolle Ressorce für Schüler/innen und Lehrpersonen. Diese gilt es zu nutzen.

 
 

Willkommen in diesem blog

 

Paggi Edith

Donnerstag, 20. März 2008

 

Sie finden hier die Möglichkeit, sich zu bestimmten Themen, die Integration betreffend, auszutauschen, eigene Meinungen und Erfahrungen wiederzugeben, Fragen zu stellen.

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Ich freu mich über die ersten Rückmeldungen

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