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Projekt "L'opera - Die Oper"

 

Mittelschule Tramin

Mittwoch, 17. Juni 2015

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L’opera – Die Oper – L’opera – Die Oper – L’opera – Die Oper – L’opera  

 

Ein fächerübergreifendes Projekt der 2. Klasse Mittelschule

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Die Idee zum Projekt „Oper“ entstand im März dieses Schuljahres, da der Vater einer Schülerin den Beruf des Opernsängers ausübt und somit eine einmalige Chance bot, diesen doch seltenen Beruf einmal ganz aus der Nähe kennen zu lernen.Die Schülerinnen und Schüler haben sowohl im Fach Musik, als auch im Fach Italienisch an der Thematik gearbeitet und konnten somit auch ihren Fachwortschatz in der 2. Sprache erweitern. Mit einem Film über die Arbeit im Opernhaus und verschiedenste Anschauungsmaterialien in beiden Sprachen haben sich die Schülerinnen und Schüler in mehreren Unterrichtsstunden auf den Besuch vorbereitet.Herr Mastrototaro erzählte aus seinem Leben, welche Studien er absolvieren musste und berichtete von den schönen Seiten seines Berufes, aber auch von den täglichen Herausforderungen, welchen sich ein Opernsänger stellen muss.

 

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Die Ausführungen wurden mit 2 Arien untermalt und die Schülerinnen und Schüler hatten immer wieder die Gelegenheit ihre vorbereiteten Fragen zu stellen.Diese Expertenstunde war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis, auch wir Lehrpersonen konnten für kurze Zeit in die faszinierende Welt der Oper eintauchen.Ein Dankeschön ergeht an alle, die zum Gelingen dieses einmaligen Projektes beigetragen haben und ganz besonders an Herrn Gulio Mastrototaro, sowie an seine Frau, die die beiden Arien am Klavier begleitet hat. Ein Dank ergeht auch an Herrn Di Tella, der die Projektstunden ins „rechte Licht“ gerückt und wunderschöne Erinnerungsfotos geknipst hat.

 

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Schülerinnen und Schüler aus allen 3 Klassen berichten:

 

Isabel, Hanna, Sofia – Klasse 2 A

Il 12 maggio il cantante dell’opera Gulio Mastrototaro ha incontrato la nostra classe, la 2. A della scuola media di Termeno.Noi e il baritono Mastrototaro abbiamo trascorso assieme tutta la quinta ora del martedì. Durante quest’ora lui ha cantato per noi due arie, un’aria dell’opera „Le nozze di Figaro“ e un’aria dell’opera „Cenerentola“. Il signor Mastrototaro poi ci ha raccontato del suo lavoro e noi gli abbiamo potuto fare delle domande. Lui ci ha sempre dato una risposta interessante. Ci è piaciuto molto, perché abbiamo potuto ascoltare le due arie e perché abbiamo imparato nuove cose del suo lavoro.

 Vivienne – Klasse 2 B

(…) Ich habe dazugelernt, dass ein Opernsänger / eine Opernsängerin auf der Bühne keine Zuschauer sieht, dass es verschiedene Stimmlagen gibt und dass keine Mikrofone verwendet werden.Auf die Frage, was Herrn Mastototaro besonders an seinem Beruf gefällt, antwortete dieser, dass ihm besonders gefalle immer wieder in verschiedene neue Rollten schlüpfen zu dürfen.

 Elisabeth – Klasse 2 B

Als Herr Mastrototaro zu uns gekommen ist, war ich sehr gespannt, was er uns darbringen wird. Er hat meine Erwartungen wirklich übertroffen. Er hat uns erzählt, wie es ihm geht, wenn er singt und hat unsere Fragen sehr ausführlich beantwortet. Es war gut, dass die Schule ein solches Treffen organisiert hat, so hat man einen Einblick in die Oper und in die Arbeit des Opernsängers bekommen. Vielleicht entscheiden sich auch einige aus der Schule für den Beruf des Opernsängers, der Opernsängerin. Ich überlege es mir noch, weil es mir sehr gut gefallen hat.Einen großen Dank an Herrn Gulio Mastrototaro und natürlich auch an die Schule.

Elias – Klasse 2 B

Als zu uns ein Opernsänger kam, hat mich das wenig interessiert und ich war von der Oper nicht begeistert. Doch als Herr Mastototaro uns erklärte, wie und was in einer Oper so alles geschieht, war ich erstaunt. Ich war noch nie in einer Oper, doch die Darbietung war so bildlich gestaltet, dass man glaubte in einer solchen zu sein. Fasziniert hat mich zudem, wozu und wie man die Stimme nutzen und einsetzen kann.

 Ariane – Klasse 2 C

(…) Ich fand es faszinierend, wieviel man mit seiner Stimme machen kann. Mir war auch gar nicht bewusst, wie viele Menschen zum Gelingen einer Oper betragen. Auch im Fach Italienisch war es sehr interessant die Oper durchzunehmen.

 Indira – Klasse 2 C

Dieses fächerübergreifende Projekt – Musik, Italienisch – hat mich sehr fasziniert. Ich war noch nie in einem Opernhaus und ich wusste auch nicht wirklich, was es ist. Wäre von den Lehrpersonen nicht die Idee gekommen ein solches Projekt durchzuführen, wüsste ich es bis heute noch nicht. (…) Mir hat das Projekt so gut gefallen, dass ich gerne auch einmal eine Oper besuchen würde.

 

 

 

 
 

I feel good

 

Mittelschule Tramin

Dienstag, 16. Juni 2015

Zuletzt geändert:
Mittwoch, 22. Juni 2016

Kein Kommentar

 

„I feel good“

Am Anfang erzählte uns Frau Prof. Dezini vom Projekt „I feel good“ und erstellte mit uns ein Plakat mit ihren Themen. Damals verstanden wir noch nicht recht, wie das Projekt verlaufen sollte. Zirka einen Monat vor dem Projekt bekamen wir genauere Angaben. Die verschiedenen Themen wurden festgelegt, die Gruppen eingeteilt und die Regeln erklärt, damit das Projekt gut gelingen kann. Die Klasse 1 C und wir freuten uns schon tierisch auf das Projekt und es verlief eigentlich auch ziemlich gut.

 (Text: Gschnell Moritz)

 Uns wurde am Anfang des Schuljahres mitgeteilt, dass wir in diesem Jahr das Projekt „I feel good“ machen würden. Als schon klar war, wann und wie das Projekt verlaufen wird, legte Frau Prof. Demetz eine Informationsstunde fest. Während der Infostunde wurden die Regeln und der Ablauf erklärt.  Am Ende konnten wir Fragen stellen. Vor der Projektwoche wurde jedem ein Arbeitsplatz zugeteilt, um das von uns ausgesuchte Thema zu bearbeiten. Zum Recherchieren wurden uns Computer, Lexika und Bücher zur Verfügung gestellt. Wir durften vom Montag bis Donnerstag am Thema arbeiten. Am Freitag mussten wir die von uns erarbeiteten Themen den Eltern vorstellen. Als die Eltern im Veranstaltungssaal der Schule angekommen waren, führten wir ihnen zwei Tänze vor, dann erzählten einige Schülerinnen und Schüler, wann sie sich gut fühlen, also „I feel good“ wenn … Den Eltern wurde gesagt, dass sie sich in den 3. Stock begeben sollen, um die Vorträge anzuhören und die Legespiele, Quiz, Parcours zu absolvieren. Die Eltern folgten den Vorträgen meist aufmerksam. Zum Abschluss gab es noch ein Buffet im Veranstaltungssaal. Am Ende ist eigentlich alles gut verlaufen. Dem Direktor und den mitwirkenden Lehrpersonen gilt ein sehr großer Dank für die Ermöglichung des Projektes.

(Text: Samuel Zwerger)

 

Tag eins

Am ersten Tag waren alle sehr aufgeregt, alle arbeiten fleißig an ihrem Projekt: manche basteln, andere kleben und wieder andere schreiben Texte oder arbeiten an einer PowerPoint Präsentation. Es gibt auch viele Konflikte und Meinungsverschiedenheiten in den Gruppen. Die Pressegruppe bekam zur Dokumentation der Projekttage ein Tablett, das war eine neue Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler.

Bild_Pressegruppe

 

Tag zwei

Nachdem uns Frau Professor Karin Demetz erklärt hatte, wie der Tag verläuft, ging die gesamte Klasse 2C in den Veranstaltungssaal und übte mit Frau Professor Brigitte Pernter die zwei vorgesehenen Tänze. Nach einer Stunde Tanzen, arbeiteten alle wieder fleißig an den jeweiligen Themen weiter. Am zweiten Tag, sah man, wie alle Schülerinnen und Schüler die Arbeit am Projekt sehr ernst nahmen. Kaum jemand war mehr so sehr aufgeregt wie am 1. Tag.

Bild_Cremen

Manche arbeiteten an der Herstellung von Cremen weiter, manche bauten Wasserstoffautos oder kleine Roboter. Viele beschäftigten sich mit schriftlichen Arbeiten wie die Plakatgestaltung, Texte verfassen, Redekarten schreiben und Informationen für die Eltern zusammenzustellen. Nach der ca. siebenstündigen harten Arbeit konnten sich alle bei einer Stunde Sport austoben und erholen.

 Bild_Plakat

Tag drei

Am dritten Tag stieg wieder die Aufregung. Viele Gruppen waren fast fertig mit den Plakaten und mit den Texten. Jetzt übten sie schon für den Vortrag am Freitag. Die Pressegruppe hatte viel zu tun, sie mussten die Informationsplakate für die Eltern gestalten.

 Bild_Projekttagebuch 

Die Gruppe, die das Thema „Musiktherapie“ behandelte, hatte ihre Instrumente dabei und musizierte.

Bild_Musiktherapie 

Die „Seifen und Cremen Gruppen“ rührten fleißig an ihren selbstgemachten Cremen und Seifen weiter. Heute hatten alle Gruppen sehr viel geleistet.                                                                                                                                                                                         

Tag vier

In der ersten Stunde hatten die Klassen 1C und 2C die Generalprobe der Tänze mit Frau Professor Brigitte Pernter. Auch unser Herr Direktor Stefan Keim besuchte die Probe. Nun wurden alle Arbeiten endgültig fertig gestellt, der Präsentationstisch hergerichtet und die Vorträge noch einmal geübt.

Bild_Penon

Abschließend wurden die Klassen gekehrt und aufgeräumt.

Tag fünf

Am letzten Tag waren alle sehr aufgeregt. Um 09.30 Uhr kamen die Eltern und auch der Herr Direktor in den Veranstaltungssaal. Nach einer kurzen Rede des Direktors, der Projektleiterinnen – Prof. Demetz und Prof. Tappeiner – sowie dreier Schülerinnen begannen die Klassen mit einer Tanzeinlage. Anschließend stellten Schülerinnen und Schüler aus beiden Klassen ihre persönlichen „Wohlfühlsterne“ vor und klebten diese auf ein großes Plakat. Nach einer weiteren Tanzeinlage begaben sich alle Eltern in den dritten Stock um die Präsentationen der Schülerinnen und Schüler anzusehen. Sie mussten Rätsel lösen, Parcours durchlaufen, Frisuren anfertigen, Vorträge anhören und ihr Wissen unter Beweis stellen.

 Bild_Schönheit

Bild_Vortrag_Musiktherapie

Zum Abschluss gab es noch ein Buffet.

 

Einzelinterview mit Sofia (Ernährungsgruppe)

Was hast du in den letzten zwei Tagen gemacht?

Ich habe das Plakat mitgestaltet und habe sonst eigentlich nicht viel geschafft, weil  ich mit Frau Professor  Dezini  das Theater einüben und proben musste.

Wie seid ihr auf das Thema „Ernährung“ gekommen?

Frau Professor Dezini hat uns den Vorschlag gemacht.

Hast du etwas dazu gelernt?

Ja, dass man sich gesünder ernähren sollte und weniger Süßigkeiten essen sollte, weil sie ungesund sind.

Änderst du deine Ernährung aufgrund dieses Projektes?

Ja, ich versuche gesünder zu essen.

Woher habt ihr die ganzen Informationen?

Die Informationen haben wir im Internet oder in Büchern herausgesucht.

Hattest du in diesen zwei Tagen Spaß an dem Projekt?

Ja aber es war streng, fast strenger als normaler Unterricht.

 

 

Gruppe Musiktherapie (Annalisa, Isabel, Caroline)

Tag 1:

Was habt ihr diese Woche genau vor?

Wir beginnen heute mit dem Plakat, wir teilen das Plakat ein und haben die Texte schon herausgesucht.

 

Wie stellt ihr eure Ergebnisse am Freitag vor?

Wir nehmen unsere Instrumente und spielen auf der Geige, der Gitarre  und der Klarinette. Wir berichten darüber, wie man mit Musik heilen kann. Für die Eltern machen wir eine Art Parcours, wo sie verschiedene Stationen meistern müssen. Das Team, das am schnellsten ist, bekommt eine Belohnung.

 

Welche Rolle spielt die Musik beim Heilungsprozess?

Musik löst Glücksgefühle aus und hilft durch die Entspannung Schmerzen zu lindern. Musik kann hilfreich sein bei Demenz, Parkinson, Schlaganfall…

 

Tag 2:

Wie seid ihr mit dem Projekt vorangekommen?

Wir sind gut vorangekommen.

 

Was habt ihr alles schon erarbeitet?

Wir haben alle Texte schon zusammengefasst und angefangen das Plakat zu gestalten.

 
 

Reformklassen MS Tramin

 

Mittelschule Tramin

Freitag, 12. Juni 2015

Zuletzt geändert:
Samstag, 27. Juni 2015

Kein Kommentar

 

Eine gelungene Mischung

Reformpädagogik an der Mittelschule Tramin

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„Entweder wir finden ein neues brauchbares didaktisches Konzept oder wir nehmen alle ein Sabbatjahr!“ So war die Stimmung unter uns Lehrern1 Ende des Schuljahres 2006/07 nach einem schwierigen Jahr, in dem wir das Gefühl hatten, zu viel Kraft und Energie zu verwenden, um eine ruhige Arbeitsatmosphäre in den Klassen herzustellen. Vor allem aber beobachteten wir, dass wir durch unsere bisherigen Unterrichtsmethoden die Schülerinnen und Schüler zu wenig erreichten und förderten. Also machten wir uns auf die Suche. Zu Hilfe kam uns dabei, dass eine Kollegin einen Lehrgang zur Reformpädagogik absolviert hatte und uns damit lange schon in den Ohren lag.

 

Mischung von Kernunterricht und Freiarbeit

Im Herbst 2007 besuchten wir daraufhin mit großem Enthusiasmus eine Fortbildung mit Prof. Harald Eichelberger (Päd. Hochschule Wien) und entwickelten ein für uns passendes reformpädagogisches Unterrichtskonzept für zwei zweite Mittelschulklassen. Inzwischen sind drei Klassen (= 1 Klassenzug) daran beteiligt. In den Fächern Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Naturwissenschaften, Italienisch, Englisch und teilweise auch in Bereichen Kommunikations- und Informationstechnologien nehmen die Schülerinnen und Schüler im Ausmaß von insgesamt 9 Unterrichtseinheiten wöchentlich am Projekt „Freiarbeit“ (in Anlehnung an das Reformkonzept des „Daltonplanes“ von Helen Parkhurst) teil, wobei die Klassenverbände teilweise aufgelöst werden. Dabei wird ein Teil des Unterrichts weiterhin in der üblichen Form als „Kernunterricht“ gehalten.

Für die in die Freiarbeit ausgelagerten Stunden (2 bis 3 Stunden an unterschiedlichen Wochentagen) erhalten die Schülerinnen und Schüler schriftliche Lernaufgaben (Wochenpensen), die sie selbstständig erledigen. Diese beinhalten das Thema und eine Motivation, die neugierig machen soll, die Ziele (Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten = zu erwerbende Kompetenzen), detaillierte Anleitungen, benötigtes Material, Zeit/Periode, eine Reflexion. Das Konzept sieht eine pädagogisch gestaltete Lernumgebung vor, in der die Schülerinnen und Schüler alle benötigten Materialien (z.B. Nachschlagewerke, didaktische Materialien, Karten, PCs, ...) vorfinden. Dabei werden sie von einem Lehrerteam (mind. 3 Lehrer bei 2 Klassen) betreut. Es besteht Wahlfreiheit (und damit eine mögliche Differenzierung) in Bezug auf: Arbeitstempo, Arbeitsthema, Arbeitsmaterial, Reihenfolge der Arbeiten und Sozialform (meist Partnerarbeit). Die Schülerinnen und Schüler arbeiten während der Freiarbeit in einem ganzen Stockwerk: Zur Verfügung stehen die Klassenräume, der Gang mit Lerninseln und ein großer Ausweichraum. Die Schülerinnen und Schüler wählen den Sitzplatz selber, sorgen aber vorher für das benötigte Material. Auch die Lernpartner können die Schülerinnen und Schüler jede zweite Woche selber wählen.

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Prinzipien/Vorteile der Freiarbeit:

  1. Der Schülerinnen und Schüler ist selbst verantwortlich für seine Arbeit und seinen Lernfortschritt, wird aber bei Bedarf durch die Fachlehrkraft begleitet.
  2. Er darf sich seine „Partner“ oft selbst aussuchen, auch über die Grenzen der Klassengemeinschaft hinaus.
  3. Bei der Bewältigung seines Pensums muss der Schülerinnen und Schüler sich auf den Lernstoff einlassen, damit er selbst Lösungen findet und dabei die für ihn am besten geeignete Lösungsstrategie wählt. Dadurch ist es leichter möglich, sich geforderte Kompetenzen anzueignen und sie zu schulen.
  4. Der Lernweg und der Lernerfolg werden immer wieder reflektiert (nach der Erledigung der Lernaufgabe, im wöchentlichen „Kreisgespräch“ mit der ganzen Klasse, bei der Lernberatung durch die Fachlehrpersonen).
  5. Die Arbeit wird nicht durch eine „Schulglocke“ unterbrochen, sondern kann ungestört über den benötigten Zeitraum erfolgen.
  6. Es gibt weniger Konkurrenz und Druck durch die Gruppe und individuellere Betreuung.
  7. Es gibt sowohl Angebote für Leistungsschwächere als auch besondere Herausforderungen für Leistungsstärkere. Möglich sind Niveau-, Interessendifferenzierung und Differenzierung nach Umfang und Zeit der Aufgabe.

Ziele:

  1. Aneignen von geeigneten Lernstrategien , Lerntechniken und Präsentationstechniken
  2. Selbstständigkeit (in Auswahl, Planung, Durchführung)
  3. Selbstvertrauen in die eigenen Kompetenzen
  4. Soziale Kompetenz (Teamfähigkeit, Umgang mit Konflikten, Mitverantwortung, Kommunikationsfähigkeit)
  5. Selbstbestimmtes Handeln (Interessenbezogene Motivation, Anstrengungsbereitschaft)
  6. Urteilsfähigkeit (Kritische Selbsteinschätzung, Selbstkontrolle)

Wichtig für ein solches Projekt ist, dass man im Lehrerteam gut zusammenarbeitet, sich immer wieder abspricht, sich weiterbildet und flexibel bleibt. Auch das Konzept muss immer wieder überdacht und angepasst werden. Wir Lehrer sind jedenfalls froh, diesen Weg eingeschlagen zu haben und würden trotz Mehrarbeit diese Unterrichtsform nicht mehr missen wollen, weil wir davon überzeugt sind, dass die Mischung von Kernunterricht und Freiarbeit ein erfolgreiches Lernen ermöglicht.  

 
 

Reformklassen MS Tramin

 

Mittelschule Tramin

Freitag, 12. Juni 2015

Kein Kommentar

 

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