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Die Rechte der Kinder (19/72)

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Malfertheiner Astrid

Malfertheiner Astrid

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Kategorien:

Theorie Freinet
 

Kinder sind nach Freinet kompetente, mündige Wesen, die die Fähigkeit haben, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und daraus zu lernen. Das Kind wird nicht bloß vom Erwachsenen geformt, gebildet und sozialisiert, sondern gestaltet seinerseits auch seine Erziehung mit. Elise Freinet spricht von Erziehung, wenn dem Kind Hilfe von Seiten des Erwachsenen und des Umfeldes angeboten werden. Davon unterscheidet sie die Dressur, bei welcher sich das Kind nach nach Verhaltensregeln zu richten hat, die aber seinen natürlichen Bedürfnissen widersprechen. 

Die Freinet- Pädagogik hat sich für die Erziehung entschieden, da das Kind für sie einen hohen Stellenwert hat und die Zukunft als Mensch ist. Kinder haben demnach eine Reihe von Rechten, wie z.B. das Recht auf eine eigene Zukunft, das Recht auf überschaubare Grenzen, das Recht auf Achtung des Kindes, das Recht etwas Falsches zu tun, das Recht Werte zu haben, das Recht nicht verletzt oder entwürdigt zu werden. Das Kind hat ein Recht eine eigene Meinung haben zu dürfen, eine eigene Sprache, sich selbst und seine eigene Welt finden zu können. Sie haben ein Recht darauf, dass ihr Lernen einen Sinn hat und dafür bietet sich das Leben selbst am besten an. Diese angeführten Rechte, die von der Freinet- Bewegung formuliert worden sind, sind heute noch gültig und in der Charta der fundamentalen Rechte und Bedürfnisse der Kinder verankert (Vgl. Resch, Uschi/ Hövel, Walter: Zur Bedeutung der Freinet- Pädagogik heute. In: Eichelberger, Harald (Hrsg.): Freinet- Pädagogik und die moderne Schule. Innsbruck 2003. S.55ff).

 

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