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Blog - Reformpädagogischer Unterricht

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Blog - Reformpädagogischer Unterricht (1-4/4)

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Videos zu Freinet-Schulen

 

Christian Laner

Christian Laner

Samstag, 22. Oktober 2016

 

Auf der offiziellen Seite der FIMEM, der Organisation, die Freinet selbst begründet hat, findet man einige sehr interessante Themen. Die Gruppe scheint recht aktiv zu sein und in Erinnerung an den Todestag von Freinet hat sie auch ein Sonderheft herausgebracht.

Interessant sind jedoch die Videos, vor allem, wenn man der französischen Sprache nicht mächtig ist, weil sie Eindrücke von der aktuellen Situation vermitteln.

Videos zu Freinet-Schulen in Frankreich!

fimem

 
 

Reformpädagogische Grundlagen

 

Christian Laner

Christian Laner

Donnerstag, 15. Mai 2008

Zuletzt geändert:
Freitag, 16. Mai 2008

 

Die Aktualität der reformpädagogischen Grundsätze zeigt sich immer wieder. Wenn man an die Forderungen der verschiedenen gesellschaftlichen Richtungen und der Richtlinien (Lehrpläne) denkt, fallen einem sofort einige wichtige Aspekte ein:

  • eigenverantwortliches Lernen
  • Selbsttätigkeit
  • handlungsorientiertes Lernen
  • Leistungsmut
  • exemplarisches Lernen
  • Lernen in der Gemeinschaft

und noch vieles mehr. Damit verbunden ist der Anspruch, den Kindern gerecht zu werden, sie dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklungsphase stehen und jedem Kind seine Chance zu geben. Gleichzeitig steht jedoch auch die Forderung im Raum, die Kinder auf 'Ihre' Zukunft vorzubereiten.

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Dabei geht es um viel mehr als reines Faktenwissen, es geht darum, das Kind in seiner ganzen Persönlichkeit zu fördern und es stark zu machen. Stark werden kann es aber nur, wenn es als Einzelindividuum in der Gemeinschaft ernst genommen wird.

Die reformpädagogischen Konzepte können uns sehr viele Antworten liefern, wie ein pädagogisches und didaktisches Konzept aussehen kann, beginnend bei der Individualisierung über die Gemeinschaft, von den Lernstrategien, sei es nun bei Freinet, Montessori, Wagenschein, Dewey oder andere, bis zur Unterstützung der Kompetenzen, die ein Kind bereits mitbringt oder die noch zu fördern sind.

Diese Konzepte, die wir hier vorstellen, gehen nicht in Richtung einer laissez - fairen Erziehung, sind also absolut nicht mit dem Gedanken verbunden, dass Kinder nicht arbeiten müssen, vielmehr ist ein sehr wichtiger Punkt der Leistungsmut, den wir als ein Grundbedürfnis der Kinder betrachten und der auch entsprechend zu fördern ist. Wir werden in diesem Blog versuchen zu zeigen, wie an den einzelnen Schulen oder Klassen damit umgegangen wird.

Ein gemeinsames Anliegen ist es, das Kind mit seinen Fähigkeiten zu sehen und von dort ausgehend Entwicklungen zu begleiten, herauszufordern und zu unterstützen.

Man kann es mit zwei wichtigen Begriffen umschreiben:

Verantwortung und Freiheit.

Diese beiden Aspekte sind grundlegend und stehen in enger Wechselbeziehung, die auch Fragen aufwerfen. Die wichtigste Frage ist:

Kann ein Kind mit der Verantwortung, die ich ihm zumute, umgehen?

Dies hängt sehr eng mit Vertrauen zusammen. Sehr häufig erlebt man, dass zwar geäußert wird, man habe das Vertrauen zum Kind und seine Fähigkeiten, aber das tägliche Geschehen zeigt etwas anderes - und DAS nehmen Kinder sehr wohl wahr.

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Kann ein Kind mit der Verantwortung umgehen, werde ich entsprechende Freiheiten ermöglichen. Kann ein Kind mit der Verantwortung nicht umgehen oder ist es noch überfordert, werde ich sie, die Freiheit, entsprechend reduzieren. Es ist wie ein Gummiband. Je mehr Verantwortung ein Kind übernehmen kann, desto mehr Freiheit bekommt es.

 
 

Raumgestaltung

 

Christian Laner

Christian Laner

Dienstag, 26. Februar 2008

Zuletzt geändert:
Freitag, 15. August 2008

 

Ein wichtiger Teil der Arbeit stellt die Gestaltung der Lernlandschaft oder 'vorbereiteten Lernumgebung' dar. An den beteiligten Grund- und Mittelschulen wurden dazu die entsprechenden Umgebungen geschaffen.

An den Grundschulen in Goldrain, St. Martin/Pass. und Prad gibt es sogenannte Fachräume, d.h.

  • ein Raum ist der Mathematik,
  • einer der Sprache,
  • einer den Sachthemen (Geschichte, Geografie und Naturwissenschaften)

gewidmet.

Zusätzlich werden die Korridore genutzt und es gibt ein oder mehrere Mal- oder Kunstateliers.

Diese Idee stammt von Helen Parkhurst und hat uns überzeugt, da all die Materialien offen verfügbar sind, die normalerweise in Kästen versperrt sind.

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Ein weiterer Gedanke ist, dass die Kinder keinen festen Platz mehr haben, sondern sich frei bewegen können (s. bewegte Schule) und dort arbeiten, wo ihr Thema angesiedelt ist. Dies bringt für die Kinder eine gewisse inhaltliche Bindung mit.

An den beteiligten Mittelschulen befinden wir uns noch in einer Phase des Suchens und Erprobens, wobei die Gesta
ltung der Lernumgebung auch hier eine sehr wichtige Rolle spielt.

 
 

Schule und Reformpädagogik

 

Christian Laner

Christian Laner

Dienstag, 19. Februar 2008

Zuletzt geändert:
Sonntag, 2. März 2008

 

In diesen Blogs möchten wir Ihnen die verschiedenen Klassen bzw. Schulen vorstellen, die in der öffentlichen Schule in Südtirol nach reformpädagogischen Grundsätzen arbeiten.

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Die Ausrichtung an den reformpädagogischen Modellen erfolgt zur Zeit nach

  • Célestin Freinet
  • Peter Petersen - Jenaplan
  • Maria Montessori
  • Helen Parkhurst - Daltonplan.

Sie haben die Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen und mit zu diskutieren.

In diesem Blog werden wir die Grundlagen vorstellen, auf denen diese Schulen arbeiten.

Seien Sie auf der Hut, aber machen Sie sich mit uns auf den Weg für eine 'Schule für das Kind'.

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