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Das Schaf gibt es seit mehr als 6.000 Jahren. Vom Schaf  kriegt man Wolle, Milch und Fleisch.  Das Schaf ist der Wichtigste Lieferant von Textilfasern. Den Sommer verbrachten sie auf der Alm und im Winter sind sie in einem Schafstall. Das Tiroler Bergschaf gehört zusammen mit dem Villnösser Schaf zu den wichtigsten Schafrassen.

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Die Schafschur

Vor der Schur badet man die Schafe. Dazu wurde ein Holzzuber mit warmen Wasser gefüllt. Die Schafe werden 2 mal im Jahr geschoren und zwar im Frühjahr und im Herbst. Früher nahm man eine Schafschere und heute ein elektrisches Haarschneidegerät. Nach der Schur wurde die herabgefallene Wolle aufgesammelt, nach Farben sortiert und noch einmal mit Aschenlauge gewaschen.

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                                             Das Kämmen

Die frisch geschorene Wolle muss nun auf der Krempelbank gekämmt werden. Damit die Wollfasern in eine Richtung gehen  und die Wolle schön glatt und auch sauber ist.

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Das Spinnen

Man kennt das Tretspinnrad schon seit dem 16. Jahrhundert. Die gekämmte Wolle wird auf den Spinnrocken aufgesteckt. Die Spinnerin dreht die Wolle zu Fäden. 130 Stunden braucht sie, die Wolle eines Schafes zu spinnen. Das gesponnene Wollgarn wird auf die Haspel gewickelt und dann zu Strähnen gewickelt. 

 

Das Färben

Aus Naturprodukten ( Blätter, Pflanzen, Baumrinden… ) werden Farbstoffe  hergestellt. Im großen Kessel wird die Farbe angesetzt und die Wolle eingetaucht. Nach dem Waschen werden die Wollsträhnen zum Trocknen aufgehängt.

 

Das Weben

Der Weber legt die Spule in Das Weberschiffchen. Das sieht wie ein Kanu aus. Er lässt es zwischen den Längst Fäden die am Webstuhl eingespannt sind und hin und her flitzen. Dabei wird die Spule im Webschiffchen blitzschnell abgerollt.

 

Die Lodenherstellung

Der gewebte Wollstoff wurde in Walkmühlen  gebracht.  Es wurde Seifenwasser dazugegeben, sodass eine feste Oberfläche entstand. Nach dem Walken musste der Loden noch kardiert und gepresst werden. Der Lodenstoff wurde für Winterkleidung verwendet, weil er wasserundurchlässig war und wärmte.

                                       Das Filzen

Das Filzen war bereits bei den Griechen und Römern bekannt. Im Mittelalter brauchten den Filz schon die Hutmacher für ihr Handwerk. Anders als beim Lodenwalken brauchte man beim Filzen nicht den Wollstoff sondern die kardierte Wolle. Von der Einwirkung des Wassers, Seife und Druck verliert die Wolle ein Drittel ihrer Größe, das heißt der Stoff schrumpft beim Filzen. Der Filz schützt vor Wasser,  Kälte und Wind. Der Filz wird für Handschuhe, Pantoffeln und Hüte gefertigt.

                                              Das Stricken

Früher hat man nur gewebt. Erst seit dem späten Mittelalter hatte Sockenstricken und Strümpfestricken eine große Bedeutung. Für die meisten Kleidungen nahm man Loden oder Leinstoffe her. Der Sarna Janga, eine gestrickte Wolljacke, wurde im Sarntal  hergestellt. Einfache Kleidungsstücke wurden aus Leinen oder Wolle hergestellt. 

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