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Katakombenschulen in Südtirol

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Kinder in einer Katakombenschule   Die Katakombenschulen waren eine illegale Einrichtungen, die während des Faschismus in Südtirol geschaffen wurden, um den Schülern ihre Muttersprache (Deutsch) anzulernen. Rund 30.000 Schüler waren betroffen. Kanonikus Gamper rief diese Schulen ins Leben, denn er bestand darauf, dass Kinder deutscher Muttersprache auch Deutsch lesen und schreiben lernten. Katakombenschulen wurden heimlich in Bauernhöfen, Kellern und anderen versteckten Plätzen organisiert. Lehrer waren Frauen und Männer, wenn sie aber während des Unterrichts erwischt wurden, gab es Gefägnisstrafen oder sogar Verbannungen. Die Folge der Katakombenschulen war, dass eine ganze Generation weder richtig Deutsch, noch Italienisch schreiben und lesen lernte.
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