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reformpädagogik

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 „Lernen ist nachhaltig, wenn Wissen in seinen unterschiedlichen Formen im Langzeit-gedächtnis verankert ist und bei der Bewältigung von unterschiedlichen Herausforderungen im Alltag verlässlich zur Verfügung steht.“ Informationen werden leichter aufgenommen, wenn sich die Kinder im Unterricht als kompetent erleben, da ihre Bedürfnisse respektiert werden. Lernklima und –motivation sind besonders wichtig, sowie ein persönliches Interesse am Inhalt. Die Informationen sollen klar, verständlich und anschaulich dargestellt sein und zudem möglichst nah am realen Leben. Damit kann der Transfer von bereits bekanntem Wissen mit dem Neuen besser gelingen und die Informationen werden „verstanden“ und verarbeitet. Durch Üben und Wiederholen des Gelernten aber auch durch In-Beziehung-Setzen zu neuen Informationen wird Wissen vernetzt und nachhaltig verankert.(vgl. Internetquelle: lehrerfortbildung-bw.de/u_gewi/religionev/gym/bp2004/fb2/6_nach/infotext_nachhaltiges_lernen.pdf)

Je mehr man sich mit dem Lernstoff aktiv auseinandersetzt und ihn in bereits vorhandenem Erkenntnissen einbetten kann, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man darauf auch nachhaltig zurückgreifen kann.

Reformpädagogen wie Johann Heinrich Pestalozzi („Lernen mit Kopf, Herz und Hand“), Maria Montessori („Hilf mir, es selbst zu tun“), John Dewey und Patrick Kilpatrick („learning by doing“) machten sich dieses Wissen zunutze und basierten ihre Konzepte darauf. Das Kind stand im Mittelpunkt, wurde als Individuum anerkannt und sollte möglichst selbsttätig, aktiv und lebensnah eigene Erfahrungen sammeln und daraus lernen- produzieren statt reproduzieren.

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