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Übergang Schule – Beschäftigung – Arbeitswelt im Vinschgau

Kontakt/Koordination:
Maria A. Muther, PBZ Schlanders
Tel. 0473 620373
Mail: maria-aloisia.muther@schule.suedtirol.it

Eine Veranstaltung der

Pädagogische Abteilung in Kooperation mit den Sozialdiensten Vinschgau

Mit freundlicher Unterstützung

Raiffeisenkasse Schlanders, Despar Rungg, Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch, Schulsprengel Latsch

In Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbezirken Bozen und Meran, JugendCoachingGiovani, den Sozialgenossenschaften SOVI, VISO und Vinterra

Download Flyer

* Pflichtfeld

Referate und Workshops

Nr. Zeit Referate und Workshops Anmelden Plätze Belegt
R1 09:15 - 10:00

Inklusive Pädagogik – Pädagogik, Menschenrechte und die Frage nach einer angemessenen Schule

Robert Schneider-Reisinger Professor für Erziehungswissenschaft und Inklusion - Heterogenität in der Schule an der Pädagogischen Hochschule Salzburg.

Abstract

• Idee inklusiver Bildung
• Inklusion als pädagogisches, ethisches und politisches Prinzip
• Inklusionspädagogische Spannungsfelder in der Schule: z. B. Gleichheit und Verschiedenheit, Gemeinsamkeit und Individualität, Gerechtigkeitsbegriffe usw.
• Inklusion als konsequent-demokratische Lebensform
• Von der inklusiven Schule zur inklusiven Arbeitswelt

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R2 10:00 - 10:50

Schnittstellen oder Nahtstellen? Damit Jugendliche zwischen Schule und Arbeit nicht zwischen Stühle und Bänke geraten…

Annemarie Kummer Wyss Pädagogische Hochschule Luzern Projektleiterin am Institut für Schule und Heterogenität ISH, Dozentin in der Ausbildung Sek I sowie im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik, Dozentin in der Weiterbildung.

Abstract

Der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und Arbeitswelt ist für jugendliche Lernende mit Benachteiligungen eine große Herausforderung. Als besonders schwierig zeigen sich die Situationen von Lernenden aus sozio-ökonomisch benachteiligter familiärer Herkunft sowie von Jugendlichen mit Auffälligkeiten im Bereich des sozial-emotionalen Lernens. Von einem gesellschaftlich-sozialen Blickwinkel aus besehen, können individuell behindernde und behinderte Situationen, wenn nicht aufgelöst, dann zumindest entspannt werden.

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P 11:20 - 12:45

Podiumsdiskussion zum Thema: Arbeitsintegration – Idealvorstellung oder Realität?

Moderation: Isolde Moroder, Direktorin der Landesberufsschule L. Zuegg, Meran

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Pause

ME 12:45 - 14:30

Mittagessen - Anmeldung erforderlich

Kosten 12 Euro, begrenzte TeilnehmerInnenzahl

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W1 14:30 - 16:30

Warum ist herausforderndes Verhalten so herausfordernd?

Annemarie Kummer Wyss - Pädagogische Hochschule Luzern

Abstract

Jugendliche, die uns mit ihren Verhaltensweisen heraus- und oft auch überfordern, haben ihre Gründe, warum sie so tun. Wenn wir ihr Verhalten, das uns „widerständisch“ und manchmal auch destruktiv vorkommt, als Kooperationsangebot umdeuten, befreien wir uns von persönlichen Kränkungen und schaffen es zumindest ansatzweise, uns wirklich aufs Gegenüber und auf seine Nöte einzustellen und auf Lösungsansätze zu kommen, die „Zusammenarbeit“ ermöglichen. Im Workshop soll nach einem Kurzinput mit partizipativen Methoden die Weisheit der Gruppe genutzt werden für den (systemischen) Umgang mit „verhaltenskreativen“ Jugendlichen im Übergang von Schule und Be-rufswelt.

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W2 14:30 - 16:30

Inklusion als Provokation!? - Über das Öffnen exklusiver Bildungsräume am Beispiel des Hochschulprogramms BLuE

Robert Schneider- Reisinger - Pädagogische Hochschule Salzburg

Abstract

Mit dem Hochschulprogramm BLuE - Bildung, Lebenskompetenz und Empowerment liegt ein bildungs- und arbeitsmarktpolitisches Projekt vor, das Menschen mit Lernschwierigkeiten den Zugang zu tertiärer Bildung ermöglicht und zudem auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Das Studium wird inklusiv und – wo notwendig – adaptiert gestaltet, jedoch in sozialer und bil-dungstheoretischer Hinsicht vollständig integrativ umgesetzt.

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W3 14:30 - 16:30

... – mitten drin von Anfang an. Die Rolle der PSY-Welt: zwischen Klinik und Praxis

Andreas Conca, Direktor des psychiatrischen Dienstes im Ge-sundheitsbezirk Bozen und Koordinator des landesweiten Dienstes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Josef Pichler, Direktor des Psychologischen Dienstes im Gesundheitsbezirk Meran

Abstract

Dem bio-psycho-sozialen Modell folgend wird vorerst das Panorama der vorherrschenden Krankheitsbilder erstellt, um dann auf der Basis des Resilienz/Vulnerabilitäts-Modells die Rolle der klinischen bio-psycho-sozialen Interventionen für Integration und Inklusion zu beschreiben. Der Workshop soll nebst Informationsvermittlung vor allem Raum für den wertschätzenden und kritischen Erfahrungsaus-tausch schaffen.

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W4 14:30 - 16:30

Umsetzung des Vereinbarungsprotokolls – erste Erfahrungen

Hansjörg Unterfrauner, Inspektor für die Unterstufe

Abstract

Der Moderator gibt eine kurze Einführung zum Einvernehmens-protokoll, das im Schuljahr 2018/19 greifen sollte. Im Anschluss tauschen sich die Teilnehmenden, welche in verschiedenen Bereichen (AVZ, Arbeitgeber, Sozialdienste, Verantwortliche aus den Schulen) arbeiten, in einem moderierten Gespräch aus zu Fragen und Themen wie: Finden Schulen Praktikumsplätze? Kann eine Vernetzung, von der alle profitieren, aufgebaut werden? Gelingendes und Stolpersteine im Arbeitsalltag.

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W5 14:30 - 16:30

Wie kann persönliche Zukunftsplanung gelingen?

Marina Kuppelwieser, Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung Südtirol
Raphael Donati, Mitarbeiter am Infopoint des Jugenddienstes Meran

Abstract

Die Teilnehmenden werden nach einer theoretischen Einführung ins Thema, die Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung ganz praktisch kennen lernen. Diese Methoden gelten als ein Instrument, Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung Möglichkeiten zu bieten, sich ihrer Wünsche, Stärken und Träume, aber auch ihrer Ängste klar zu werden und diese für ihre Entscheidung bzgl. Schulwahl, Berufsausbildung oder Übergang von Schule in die Arbeitswelt zu nutzen. Damit können sie die eigene Lebensplanung aktiv gestalten bzw. ein soziales Netzwerk aufbauen. Herr Donati wird im Laufe des Workshops seine persönliche Zukunftsplanung vorstellen.

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W6 14:30 - 16:30

Angebote für Jugendliche in Krisensituationen

Mitarbeiter*innen der Sozialgenossenschaften SOVI, VISO und vinterra sowie von „JugendCoachingGiovani“

Abstract

Im Workshop wird das Unterstützungs- und Beratungsangebot von netz | Offene Jugendarbeit „JugendCoachingGiovani“ sowie der Sozialgenossenschaften SOVI, VISO und vinterra vorgestellt, die Jugendliche in Krisensituationen begleiten und unterstützen: Ziele, Arbeitsweise, Kooperationspartner, Erfahrungsberichte, gelungene Beispiele … und Raum für Fragen und Diskussion.

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