Steckbrett (1-1/1)

1. Das Steckbrett (Breadboard)

Mit dem Steckbrett, auf englisch "Breadboard", also "Brotbrett", können eletronische Schaltungen als Versuchsaufbau zusammengestellt werden.

Die englische Bezeichnung rührt daher, dass früher das Brotbrett aus der Küche mit Hilfe von Nägeln oder metallischen Reißzwecken für diese Aufgabe verwendet wurde.

Heute gibt es Plastikausführungen, in die die meisten elektronischen Bauteile direkt eingesteckt werden können. Dazu sind die Lochreihen des Steckbretts elektrisch verbunden, wie hier durch die grünen Linien angedeutet:

breadboard_void

Deshalb gibt es auch sinnlose oder fehlerhafte Bestückungsvarianten:

breadboard_wrong_right

Die rot markierten Teile sind in dieser Anordnung sinnlos platziert, da alle Pins (Beinchen) kurzgeschlossen sind und so keine Funktion möglich ist. Die Drahtbrücke unten zwischen Plus- (+) und Minuspol (-) erzeugt einen Kurzschluss, wenn die Lochreihen wie vorgesehen für die Spannungsversorgung benutzt werden.

Die grün markierten Bauteile sind hingegen sinnvoll platziert, da alle Pins einen elektrisch getrennten Zugang haben.

Screenshots wurden mit Fritzing erstellt (https://fritzing.org)

Angerer Harald - Donnerstag, 5. Dezember 2019 Kein Kommentar