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Die reformpädagogische Entwicklung in GS Tramin (18/53)

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Braun Inge

Dienstag, 7. August 2012

Zuletzt geändert:
Donnerstag, 23. August 2012

 

  Rituale, die in unseren Klassen wichtig waren

 

  • Tägliche Rituale:

Zu den täglichen Ritualen, die wir neu eingeführt und gepflegt haben, gehören der Morgen und der Abschlusskreis, das  Herrichteten des Tagesplan und das persönliche Verabschieden am Unterrichtende . Ein Kind, das noch Probleme mit Zeitabläufen hatte, hatte die Aufgabe, täglich das Datum neu auf einem Plakat neu einzustellen.

  • Wöchentliche Rituale:

Die Freiarbeit mit Öffnung der Klassen und Auflösung des Fachunterrichtes war nun fixer Teil im Stundenplan. Die Kinder erhielten, um selbstständig arbeiten zu können, Wochenpläne, worauf Pflichtaufgaben und zusätzliche Arbeitsaufträge standen. Zu Beginn einer Freiarbeitsphase formulierten die Kinder einen Vorsatz, der auch von den Lehrpersonen gegeben werden konnte. War eine Freiarbeitsphase um, wurde der Wochenplan in ein Lerntagebuch geklebt. Der Reflexion über die vergangene Woche rundet den Wochenplan ab, gab Sicherheit und bot die Möglichkeiten, die Arbeit zu überdenken. Einen besonderen Stellenwert hatte der Klassenrat, die Kinder gewöhnten sich schnell daran und die Enttäuschung war sehr groß, wenn diese Stunde entfiel. Der Wechsel der Klassendienste alle 14 Tage gehörte auch zu den Ritualen.  

Die Rituale waren die für die Kinder von großer Bedeutung und sie gaben ihnen Sicherheit.  

  • Rituale im Laufe des Jahres

Die Kindersprechstunden konnte von den Lehrpersonen oder von den Kindern verlangt werden, in Teamstunden oder während der Freiarbeit wurden sie abgehalten. Regelmäßig gab es Präsentationen von bearbeiteten Themen, manchmal waren sie vorgegeben, manchmal eingeschränkt und manchmal wieder ganz frei. Bei einer Feier am Schulende 2010 wurden die Eltern eingeladen. Unter anderem fand ein „Themenkarussell“ statt. Gruppenweise präsentieren die Kinder gleichzeitig ihre „freien Themen“. Auf ein akustisches Zeichen hin, konnten die Eltern zu einem anderen Thema wechseln. Im heurigen Schuljahr wurden die Eltern zu den Präsentationen über die vorgegebene Themen nämlich „Banane“ bzw „Schokolade“ eingeladen. Die Bearbeitung der Themen ist immer gruppenweise, die Lehrpersonen helfen beim Recherchieren, bei der Ausarbeitung und geben Tipps bei der Gestaltung. Statt eines Maiausfluges organisierten die Lehrpersonen heuer ein 3-tägiges Zeltlager, als Höhepunkt und Abschluss des Schuljahres. Als besondere Aktion wurden die Kinder der 4. Und 5. Klasse zu Streitschlichtern ausgebildet. Unter der Leitung einer Expertin erhielten die SchülerInnen Unterricht Informationen, wie man sich bei Streit verhält und welche Lösungen es zur Konfliktbewältigung gibt.

 

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