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Lernumgebung nach Petersen und Freinet (12/54)

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Villotti Barbara

Dienstag, 3. September 2019

 

Mit dem Beginn des Freien Lernens hat sich an unserer Schule auch im Bereich der Lernumgebung viel verändert. Unser Schulgebäude ist relativ neu, es bietet Kindern und Lehrpersonen helle und freundliche Räume. Dazu kommt noch ein großer Flur, der sich auch zum Arbeiten eignet. Es gibt fünf Klassenräume, mehrere Ausweichräume und spezifische Fachräume (Musikraum, Kunst-und Technikraum). 

Bei der Gestaltung der Räume orientierten wir uns an den Gedanken der Reformpädagogen Petersen und Freinet:

Bei Petersen stellt die Äußere Ordnung des Schullebens [1] die Rahmenbedingung einer Schule dar. Neben verschiedenen Räumen, die für alle zugänglich sind, erhält jede Gruppe einen eigenen Raum. Die Kinder haben keinen festen Sitzplatz, Tische und Stühle sollen leicht verstellbar sein, dies soll dazu beitragen, dass der Unterricht so viel wie möglich ins Freie verlegt werden kann. Weiters erhalten die Kinder eine „wahre Bewegungsfreiheit“ , d.h. die Kinder bewegen sich vollkommen frei im Schulgebäude.

Freinet hingegen konstruierte sogenannte Arbeitsateliers, die sich zum Teil offen oder auch verschließbar um einen Klassenraum gruppieren. Freinet unterschied dabei Ateliers für die manuellen Arbeiten und Ateliers für geistige Arbeitsvorhaben. Die Entwicklung bzw. Erweiterung solcher Ateliers überträgt Freinet den Lehrpersonen und Kindern.



[1] Peter Petersen: Der kleine Jena - Plan

 

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