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Märchenwochen - ein fächerübergreifendes Projekt der 4./5. Klasse (1/34)

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Gradl Manuela

Dienstag, 3. Mai 2016

Kategorie:

Projekte

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An zwei Wochen im April drehte sich in der 4./5. Klasse alles um Märchen. Den Stundenplan lösten wir, ausgenommen waren Sport- und Religionsstunden, komplett auf.

Bis auf einige tägliche Pflichtaufgaben wie Grundrechnungsarten und Leseübungen, die bereits auf dem Lernplan der Kinder vermerkt waren, konnte jeder Schüler die Aufgaben frei wählen. In jedem Fach stellten wir Lehrpersonen eine Reihe an Möglichkeiten zur Verfügung, aber auch die Vorschläge der Schüler wurden berücksichtigt.

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Bei einigen Schülern war es nötig, bei der Auswahl der Arbeiten lenkend einzugreifen. Alle Aufgaben hängten wir gut sichtbar auf das Flip Chart und die Schüler übertrugen dann individuell ihre gewählten Aufgaben auf den eigenen Lernplan. Wir Lehrpersonen bestätigten durch eine Unterschrift die Korrektheit und Vollständigkeit der erledigten Arbeiten. Unvollständige oder schlampig erledigte Arbeiten schickten wir zurück und diese mussten von den Schülern, teilweise auch zu Hause, überarbeitet werden.

 

Den Schülern standen anfangs zwei Klassenräume, der Gang und der PC-Raum im Kellergeschoss zur Verfügung. Um nicht den Überblick zu verlieren, mussten wir nach einigen Tagen den Arbeitsplatz auf eine Klasse, den Gang und den PC-Raum reduzieren. Somit war jeweils eine Lehrperson pro Stockwerk anwesend.

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Öfters kam es vor, dass einige Schüler zeitgleich mit Aufgaben fertig waren und sich somit eine Schlange bei uns Lehrpersonen bildete. Um Leerlauf zu vermeiden, führten wir eine Box ein, in der Hefte und Arbeiten zur Korrektur abgelegt wurden. So konnte sich der Schüler sofort einer neuen Aufgabe zuwenden und wurde nur, falls bei seiner abgegebenen Arbeit noch etwas zu besprechen war, von einer Lehrperson gerufen.

Im Laufe dieser zwei Wochen hatten die Schüler auch die Möglichkeit in der Klasse ein Märchen vorzutragen. Sie trugen sich in einen dafür vorgesehen Plan ein, vermerkten Titel des Märchens und den gewählten Zeitpunkt des Vortragens. Es stand ihnen frei, ob sie das Märchen alleine oder in Kleingruppen vorlesen wollten. Die Vorbereitung dafür erledigten sie zu Hause.

In der zweiten Woche wagten wir uns in Kleingruppen an das Vertonen eines Märchens heran. Die Schüler einigten sich auf ein Märchen, übten das Lesen mit verteilten Rollen und überlegten sich gemeinsam Hintergrundgeräusche zu einzelnen Szenen.

Das Märchen wurde von der Gruppe mit einem Mikrophon aufgenommen und mit dem Audioprogramm Audacity bearbeitet. Dabei wurden die Schüler von einer Lehrperson unterstützt.

Es war für uns Lehrpersonen eine sehr spannende, anfangs aber auch hektische Zeit. Toll war es zu beobachten, wie viele Kinder Eigeninitiative ergriffen und sich mit tollen Beiträgen einbrachten. Von den kleinen Rückschlägen ließen wir uns nicht entmutigen.

Die Schüler arbeiteten gern am Projektthema und zeigten Freude und Einsatz. Unterstützung brauchten die meisten noch bei der Einteilung der Arbeitszeit.

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