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Stammgruppe (1-6/6)

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Erfahrungsbericht über ein gelungenes Beispiel einer Patenschaft

 

Haller Gerlinde

Donnerstag, 2. April 2009

Kategorie:

Gemeinschaft
 

Tim (Name geändert), ein Junge aus der 3.Klasse zeigte sich am Anfang des heurigen Schuljahres sehr schüchtern und er ging überhaupt nicht gerne in die Schule. Da es sich ergab, dass sein Freund, der heuer einschulte in die gleiche Stammgruppe kam, erklärte sich Tim bereit, die Patenschaft für seinen Freund zu übernehmen.

Tim half seinem Freund in jeglicher Situation, sei es beim Schuhe zuknüpfen, oder beim Ausführen von Arbeitsaufträgen. Auf eine nette Art ermahnte er ihn bei Fehlverhalten und unterstützte ihn in schwierigen Situationen. Nach kurzer Zeit entwickelte sich Tim von dem schüchternen Jungen zu einem verantwortungs- bzw. selbstbewussteren und mutigen Kind.

Von dieser Patenschaft haben beide Kinder profitiert. Der Junge aus der 1. Klasse hat eine Vertrauens- und Bezugsperson gefunden und Tim konnte seine Stärken im sozialen Bereich aufzeigen und hervorheben. So bewältigen beide Kinder den Schulalltag motiviert und mit Freude.

 
 
 

Jede Stammgruppe hat einen Namen

 

Haller Rita

Mittwoch, 1. April 2009

Zuletzt geändert:
Freitag, 7. Oktober 2011

 

Die Kinder haben sich zu Beginn des Schuljahres gemeinsam einen Namen für ihre jeweilige Stammgruppe überlegt.

Mit der Namensfindung stand gleichzeitig auch das erste Gruppenthema fest.

So wird in den einzelnen Stammgruppen zum jeweiligen Thema recherchiert, Geschichten geschrieben, gebastelt und allerlei Interessantes entdeckt. 

Alle Ergebnisse werden gesammelt und den anderen Kindern präsentiert.

  

 
 
 

Ein Tag bei uns

 

Haller Gerlinde

Montag, 9. Februar 2009

Zuletzt geändert:
Montag, 17. Oktober 2011

Kategorie:

Unsere Schule
 

Wir beginnen jeden Tag mit einem Morgenkreis in der Stammgruppe. Dort sprechen die Kinder über aktuelle Themen, sie erzählen oder präsentieren eine Arbeit.

Anschließend erfolgt die Besprechung der Arbeiten, wobei die Kinder mitteilen, welche Arbeiten sie sich für den Vormittag vornehmen. Die Stammgruppenlehrperson hält dies schriftlich fest.

Die Kinder müssen im Laufe des Tages bestimmte Arbeitsaufträge verpflichtend erledigen (Pflichtaufgaben) und sie können auch an ihren eigenen Themen arbeiten (persönliche Themen).

Nach ca. 20 Minuten Gesprächskreis gehen die Kinder in den von ihnen gewählten Fachraum, um dort zu arbeiten. Dabei werden sie jeweils von einer Lehrperson betreut.

In den Fächern Italienisch und Religion sind die Kinder in Klassen (altershomogen) eingeteilt.

In der Freiarbeit lernen die Kinder altersgemischt und können die Sozialform selbst bestimmen. So arbeiten die Größeren mit den Kleineren und ergänzen sich in den verschiedensten Lernbereichen.

Die Kinder tragen ihre erledigten Arbeiten in ihrem persönlichen Lernplan ein und haben so eine gute Übersicht über ihr Tagespensum und über ihr Lernen.

Um ca. 12.10 Uhr treffen sich die Kinder der jeweiligen Stammgruppe mit ihrer Lehrperson wiederum im Gesprächskreis, dem sogenannten Reflexionskreis. Die Kinder reflektieren ihre Arbeiten und die Lehrperson hält dies wieder schriftlich fest.

In der Oberstufe (4./5. Klasse) wird der Reflexionskreis je nach Bedarf durchgeführt, da sich die Schüler  bereits sehr selbstständig organisieren und sich auch untereinander unterstützen.

Manchmal braucht es dann Beratung von Seiten der Lehrperson oder gemeinsame Vereinbarungen, damit die Kinder ihre Zeit optimal nutzen.

So haben alle Lehrpersonen einen Über-und Durchblick bezüglich dem, an was die Kinder gearbeitet haben.

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Freier Ausdruck - Freies Schreiben

 

Haller Rita

Freitag, 6. Februar 2009

Zuletzt geändert:
Freitag, 14. Oktober 2011

Kategorie:

Lernen
 

"Ein freier Text muss frei sein, d.h. man schreibt ihn, wenn man das Bedürfnis hat durch Schreiben oder Malen das auszudrücken, was in einem vorgeht."  C. Freinet  (H. Eichelberger: Freinet-Pädagogik & die moderne Schule)

Es ist ein grundlegendes Element des Unterrichts in der Freinet-Pädagogik, dass

  • Malen,
  • Schreiben,
  • Dichten,
  • Tanzen,
  • Singen, u.a.m.

immer unter dem Prinzip des freien Ausdrucks des Kindes stehen. Der sogenannte "freie" Text ist individueller Ausdruck des Kindes und vor allem Mitteilung.

Kinder haben das natürliche Bedürfnis sich mitzuteilen und um diesem gerecht zu werden, haben wir die Möglichkeit des freien, kreativen Schreibens geschaffen. Jedes Kind schreibt im Rahmen der Pflichtaufgaben einen freien Text. Das kann eine Geschichte, eine Fantasieerzählung, ein Gedicht, ein Haiku, ein Lied ein Erlebnis,... sein.img_3084.png Am Ende der Arbeitswoche präsentieren alle Kinder ihren Text in der Stammgruppe.

"Durch die Gestaltung des freien Textes lernen Kinder, dass ihr geschriebenes Wort nicht nur in einem Schulheft steht, sondern eine Mitteilung für einen oder mehrere Menschen ist und der von ihnen gestaltete Text eine Veränderung bewirken kann. In diesem Zusammenhang wird auch der Stellenwert des Druckens in einer Freinet-Klasse verständlich." (H. Eichelberger: Freiheit für die Kinder Freiheit für die Schule)

 
 
 

Peter Petersen

 

Haller Rita

Montag, 26. Januar 2009

Zuletzt geändert:
Dienstag, 17. Februar 2009

Kategorien:

LernenGrundlagen
 

Aus dem Schulkonzept von P. Petersen haben wir die Einteilung der Kinder in altersheterogene Stammgruppen und die 4 Bildungsgrundformen Gespräch, Spiel, Arbeit und Feier übernommen.

An Stelle des traditionellen Stundenplans arbeiten wir mit einem rhythmisierten Wochenarbeitsplan, in welchem die Bildungsformen eingebunden sind. So entsteht eine bestimmte Ordnung und wiederkehrende Struktur, an die sich die Kinder orientieren können:

  • Wir beginnen und beenden den Unterrichtstag mit einem Kreisgespräch; Morgen- bzw. Reflexionskreis.  
  • In der Spielstunde zu Beginn der Woche haben die Kinder Gelegenheit mit anderen Kindern zu spielen - zum "freien" Spiel. 
  • Die Arbeit der Kinder besteht aus freier Arbeit, "Kursen" und gebundenem Unterricht in den Fächern Bewegung und Sport, Italienisch und Religion.
  • Auch die Feier ist Teil unseres Schulalltages und ein gemeinschaftsförderndes Element. Gefeiert wird z.B. am Ende eines Projektes oder ganz einfach der Geburtstag der Kinder.
 
 
 

Unterrichtsorganisation

 

Haller Gerlinde

Dienstag, 4. März 2008

Zuletzt geändert:
Freitag, 14. Oktober 2011

 

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Es gibt nicht den herkömmlichen Stundenplan, Ausnahme bilden die Spielstunde am Montagmorgen, die Fächer Italienisch, Englisch, Religion und der Bereich Sport und Bewegung.

Ausgangspunkt für die Arbeit und die Unterrichtsorganisation sind die Kompetenzen, die die Kinder mitbringen und die sie erwerben sollen.

Dies geschieht in einem rhythmisierten Wochenarbeitsplan.

Zur Strukturierung des Unterrichts gibt es:

  • die Stammgruppe
  • das Kreisgespräch in der Stammgruppe
  • den Klassenrat
  • die individuellen Lernpläne
  • die Wochenübersicht für den Pflichtbereich
  • die Präsentationen
  • die Lernberatung
  • das Kursangebot

Für die Stammgruppen ist jeweils eine Lehrperson verantwortlich, die die Lernberatung übernimmt.

Der Tag bzw. die Woche wird in allen Stammgruppen in Kreisgesprächen geplant, welche die Kinder moderieren.

Das Lernen und Arbeiten wird von den Kindern und der Lehrperson täglich reflektiert.

Die Kinder führen in Eigenverantwortung einen Lernplan, der die Pflichten und selbst gewählten Aktivitäten beinhaltet, den die Eltern zur Einsicht erhalten.

Die Ergebnisse und Produkte persönlicher und gemeinsamer Themen werden allen anderen Kindern präsentiert.

Der wöchentliche Klassenrat wird von den Kindern zur Zeit noch mit Hilfe der Lehrpersonen organisiert und geleitet. Es wird aber darauf hin gearbeitet, dass die Kinder die Moderation selber übernehmen. Beim Klassenrat werden Wünsche, Glückwünsche, Kritik und Informationen thematisiert und in einer demokratischen Weise diskutiert und behandelt.

 
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