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Auf der Suche nach dem Stern von Bethlehem (10/23)

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Goegele Judith

Dienstag, 22. Dezember 2015

Zuletzt geändert:
Montag, 9. Mai 2016

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Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Schüler an den Tagen vor Weihnachten sehr aufgeregt sind und einen großen Bewegungsdrang haben. Besonders der letzte Tag vor Weihnachten ist eine Herausforderung für uns Lehrpersonen. Da der Unterricht am 23. Dezember nicht verkürzt ist, fällt es oft schwer, diesen langen Vormittag sinnvoll zu planen, da die Kinder sehr aufgewühlt und voller Energie sind und es nicht selten zu Reibereien und Konflikten kommt .

 

Aufgrund dieser Tatsache fällt es uns Lehrpersonen oft schwer, ein geeignetes Programm für diesen letzten Schultag vor Weihnachten zu finden. Oft wird ein Film angesehen, um die Zeit möglichst gut zu überbrücken. Da wir darauf verzichten wollten und bereits im letzten Schuljahr eine Weihnachtsfeier für die Eltern gestaltet hatten, wollten wir heuer etwas Besonderes ausprobieren. So planten wir für unsere Schüler für den 23. Dezember eine Art Schnitzeljagd bzw. Sternsuche.

 

Folgenden Brief lasen wir den Kindern nach dem morgendlichen Adventskalender-Ritual vor:

 

Liebe Telfer Kinder!

 Seid ihr bereit für ein weihnachtliches Abenteuer? Na, dann zieht euch an,  bildet eine Zweierreihe und folgt den gelben Sternen. Immer wenn ihr einen weißen Stern seht, heißt das, ihr müsst eine Aufgabe erfüllen.

 Wenn ihr den Mond entdeckt, heißt das, dass ihr eine besonders schwierige Aufgabe zu bewältigen habt.

 Wenn ihr den Stern von Bethlehem findet, führt er euch zu einem Stall mit Ochs und Esel, wo euch  eine Überraschung erwartet.

Viel Freude, Spaß und Spannung bei der Sternensuche!

Eure Sternschnuppe Telfi

 

Diese Aufgaben mussten die Schüler als Team lösen und bewältigen:

 

  • Ein zweistimmiges Weihnachtslied singen
  • Ein Gebet auf Englisch sprechen
  • Das Weihnachtsglöckchen, das an einem Ast befestigt war,  mit Kieselsteinen zum Läuten bringen (Abstand wird definiert) Mondaufgabe
  • Einen großen Kreis bilden und versuchen, das Glöckchen  weiterzureichen, ohne dass es läutet

 

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Also machten wir uns mit unseren Schülern gemeinsam auf den Weg und auf die Suche nach den gelben Sternen. Die Kinder genossen sichtlich die Bewegung und die frische Luft und lösten alle Aufgaben mit Eifer und viel Teamgeist.

 

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 Gemeinsam werden die Aufgaben vorgelesen und besprochen.

 

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  Das Glöckchen wird mit Kieselsteinen zum Klingen gebracht

 

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Nun draf das Glöckchen nicht klingen, alle sind voller Konzantration.

 

Der „Sternenparcour“ führte zu einem Stall am Waldrand des Dorfes. Da dort lebende Esel, Ponys, Schafe und andere Tiere untergebracht sind, passte das natürlich bestens zu unserer Aktion. Im Inneren des Stalles fanden die Kinder einen Korb mit Keksen, die liebevoll in der Weihnachtsbäckerei hergestellt und verpackt worden waren (siehe Blog in der Weihnachtsbäckerei).  

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Der Stern führt uns zum Stall wo uns eine Überraschung erwartet.

 

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 Ochs, Esel und Ponnys werden gestreichelt.

 

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Ein Schüler hat das Christkind gefunden und strahlt über beide Ohren...

 

Glücklich, zufrieden und frei von Spannungen und Übermut wanderten wir zur Schule zurück, wo wir als Abschluss in aller Ruhe gemeinsam Tee tranken, die Kekse kosteten und uns auf das Weihnachtsfest und die Ferien freuen konnten.

Der sonst oft anstrengende Vormittag vor Weihnachten verging wie im Flug und kam bei den Kindern sehr gut an. Für uns Lehrer war es eine Freude, die Kinder bei der Sternsuchaktion zu beobachten und sie zu begleiten.

Das einzige, was fehlte, war der Schnee, aber das Wetter kann man nun mal nicht planen....

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