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Freier Handel und faire Preise - Oder ist Geiz geil?
Anregungen zur Diskussion des Problems

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Die Bilder und ein Kurz-Bericht können euch zu einer Diskussion anregen. So könnt ihr in den Problemkomplex "Freier Handel und faire Preise" einsteigen.

"Barrieren verhindern den freien Handel" vlü, 2006

Baumwolle, Kakkao und viele weitere Produkte werden zu einem Hungerlohn geerntet und zu Niedrigpreisen auf dem so genannten freien Weltmarkt gehandelt. Denn die Industrieländer schützen ihre eigene "Produktion" durch Zölle oder Subventionen vor den Einfuhren.

Collage mit Überblendung
eines Gitters

 
     

"Schon wieder ist alles
teurer geworden"
vlü, 2002

Gewinnstreben und außenwirtschaftliche Begründungen werden u.a. zitiert, wenn die Preise schon wieder anziehen. Und dann wirkt der Slogan: Geiz ist geil!

 

Collage mit Einschreibungen

 
 
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Ein Kernpunkt der Kritik am Welthandel ist die Verfälschung der Preise durch hohe staatliche Zuschüsse der "reichen Länder"

Quelle: Brot für die Welt,
Global lernen, 2005/1

  ... "Kernpunkt der immer heftiger werdenden Kritik ist, dass die Liberalisierung des Agrarhandels die Ernährungssicherheit in den Entwicklungsländern verschärft hat. Vor allem den Kleinbauern in den Ländern des Südens wurde in den vergangenen Jahren zunehmend die Existenzgrundlage entzogen. ...
Die Landwirtschaftspolitik (u.a.) der EU hatte bei wichtigen Produkten wie Milch, Getreide oder Rindfleisch zu einer wachsenden Überschussproduktion geführt. Diese Überschüsse wurden auf dem Weltmarkt "entsorgt", mit Hilfe hoher staatlicher Zuschüsse." ...
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