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Qualität der Integration
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In dieser Arbeitsgruppe sind alle drei Schulämter,
sowie die Landesschulen, die Sanitätsbetriebe, die Sozialdienste,
Elternverbände und
lokale Körperschaften vertreten.
Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, sprachgruppenübergreifend über
den Schulbetrieb hinaus Probleme der Integration ganzheitlich zu sehen
und entsprechende Lösungsvorschläge auszuarbeiten, die in eigenen
Abkommen ihre konkrete Umsetzung erfahren.
Die Arbeitsgruppe wird mit Beschluss der Landesregierung für jeweils
fünf Jahre ernannt.
In den ersten zwei Jahren hat sich die IAG folgende
Schwerpunkt vorgenommen:
- Informationsaustausch über die Tätigkeiten
und Angebote der verschiedenen in der AG vertretenen Dienste. Das Ergebnis
dieser Vertiefung
wurde in einer Broschüre („Netzwerk Integration“)veröffentlicht
und an alle Schulen und Dienste verteilt.
- An den Kindergärten und
Schulen aller drei Sprachgruppen wurde eine Erhebung in Bezug auf den
aktuellen Stand der Integration aufgrund von
Qualitätsindikatoren durchgeführt. Wo stehen wir nach 25
Jahren Integration? In welche Richtung haben sich Kindergarten und
Schule entwickelt?
- Seit
Jahren steht die Überarbeitung des Abkommens zwischen Landesverwaltung,
Schulen und Sanitätsbetrieben an. Das 1996 von der Landesregierung
verabschiedete Abkommen entspricht nicht mehr den veränderten Rahmenbedingungen:
Autonomie der Schulen, Reorganisation der Sanitätsbetriebe, Gesetz
Nr.68 zum integrativen Modell der Arbeitseingliederung usw...Dadurch
ergibt sich eine Verlagerung der Entscheidungskompetenzen in die territorialen
Einheiten und somit die Notwendigkeit einer völlig anderen Konstruktion
dieses Abkommens. Auch müssen weitere Dienste und Institutionen
(Berufsschulen, Sozialdienste, Gemeinden...) in das Abkommen eingebaut
werden. Ein Rohentwurf ist bereits erarbeitet worden, nun gilt es an
die Endfassung zu gehen.
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