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Das Aussehen der Bürgerhäuser

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Wegen des Platzmantels in den meisten Städten wurden die Häuser schmal und hoch gebaut und mit Erkern versehen. Ungefähr in der Hausmitte liegt der Lichtschacht, der zur Beleuchtung des Stiegenhauses und der in das Stiegenhaus führenden Räume dient.

Bei kleineren Häusern bestanden meist drei Räume in einem Stockwerk (Stube bzw. Wohnzimmer – ausgerichtet zur Straße, Küche – angrenzend an den Lichtschacht, Kammer bzw. Schlafzimmer – im rückwärtigen Teil).

Lauben in Glurns (Foto A. Prock)      Bürgerhaus in Innsbruck (Foto A. Prock)
Lauben in Glurns - Bürgerhaus in Innsbruck (Fotos A. Prock)

Hochgezogene Seiten-, Front- und Hintermauern dienten der Verringerung der Feuergefahr, Flammen eines brennenden Nachbarhauses konnten nicht so leicht übergreifen. Das Inn-Salzach-Haus weist eine eigene Dachform auf, das so genannte Grabendach und Muldendach, die Regenrinne ist ein Stück zur Hausmitte eingerückt. Dadurch konnten die Seitenmauern zu den Nachbarhäusern nicht durchnässt werden. Die Lauben dienen als Schutz vor Hitze bzw. Regen, dort konnten die Händler ihre Verkaufsstände aufstellen. Im Barock entstanden geschwungene Blendfassaden.

Skizze Grabendach (A. Prock)Skizze Muldendach (A. Prock)
Skizze Grabendach - Skizze Muldendach (A. Prock)

Grabendach in Rattenberg (Foto A. Prock)
Grabendach in Rattenberg (Foto A. Prock)

         
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