blikk Videochat
logo
kidszone punkt
infothek forum galerie sitemap

anfang zurück weiter ans ende eine ebene nach oben
 

AIDS der Fluch Afrikas (23/46)

 

Marina Scandolera

Freitag, 5. Februar 2010

Sprache: Deutsch

Thema:

Erlebnisbericht
 

Ich heiße Stefanie, komme aus Afrika, aus den Slams und habe 5 Geschwister. Meine beiden Eltern haben den HIV Virus, gehen aber trotzdem arbeiten, weil sie uns ernähren müssen. Mein Bruder Georg ist 17 Jahre alt und arbeitet auch schon. Ich habe auch vor 3 Jahren angefangen zu arbeiten. Ich arbeite auf 2 Acker Feldern. Mein Arbeitgeber Gabriel war immer ziemlich streng mit mir, aber ich war froh, dass ich eine Arbeit hatte.

 Heute war mein Geburtstag, als ich nach hause kam sah ich meine Geschwister alle sehr betroffen auf der Couch sitzen. Ich rief verzweifelt nach meiner Mutter, als sie nicht kam wusste ich sofort was passiert war. Meine Mutter war gestorben. Ich hatte jedoch kaum Zeit zu trauern, weil ich gleich los musste um zum nächsten Feld pünktlich zu kommen. Als ich wieder sehr niedergeschlagen nach Hause kam sagte mein Bruder gleich:,, Vater liegt jetzt auch im Sterben!“ Ich bin in mein Zimmer gelaufen und weinte, ich fühlte mich einsam und hilflos und das ausgerechnet an meinem Geburtstag Als ich am nächsten Tag aufstand war mein Vater gestorben. Ab jetzt mussten ich und mein Bruder Georg für unsere Schwestern Marike, Franziska, Natalie und Carmen sorgen. Unser Haus war jetzt sehr Lehr, zwischen den ganzen Mauern und Blechplatten, die nur mehr mit dicken morschen Holzpfeilern gestützt waren, aber trotzdem schon kurz vor dem zusammenbruch standen, fühlte ich, dass meine Mutter mich beobachtete und das ich stark sein musste. Schließlich stellte sich heraus, dass mein Bruder auch am HIV Virus erkrankt war. Marike und Natalie fingen jetzt auch an zu arbeiten. Franziska wollte nicht, weil sie viel zu verwöhnt war und Carmen war noch zu klein um arbeiten zu gehen. Marike war oft zu spät zur Arbeit gekommen und ihr Chef verprügelte sie dann immer. Ich machte mir jedes Mal große Sorgen. Als Marike einmal mit einer großen Platzwunde am Kopf nach Hause kam, ließ ich sie nie mehr zur Arbeit gehen. Eines Tages brach bei mir auch der HIV Virus aus. Wir waren alle seit unserer Kindheit damit infiziert.

Jeden Tag bevor ich schlafen ging, fragte ich mich was mit meinen Schwestern passieren würde wenn ich nicht mehr da wäre. Mein Überlebenswille war so stark, dass ich noch 5 Jahre weiter lebte. In diesen 5 Jahren gingen schon alle meine Schwestern arbeiten um mich noch zusätzlich zu versorgen, meine Schwester Marike starb noch vor mir am HIV Virus. Ich war nur mehr eine Last für meine Schwestern, ich hatte jeglichen Lebenswillen verloren. Ich schlief ein und wachte nie wieder auf.

b386fb5b74

 

10 Kommentare

1 Kommentar von Hannes Marth

05.02.2010 12:34

Gute Geschichte... Das Ende gefällt mir auch sehr gut ist mal etwas anderes.. =)
 
 

2 Kommentar von Sebastian P

05.02.2010 12:37

Jo, nicht übel nicht schlechtes Ende!!
MfG Sebastian P.
 
 

3 Kommentar von Kofler Lea

12.02.2010 08:35

Schöne geschichte!!!!
Gut erzählt!!
 
 

4 Kommentar von Anna Ploner

12.02.2010 09:02

Eine wunderschöne geschichte
 
 

5 Kommentar von Nadine Aster

12.02.2010 09:25

GANZ OK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!:)
 
 

6 Kommentar von daniel.k

12.02.2010 11:48

Du hast sehr schön geschrieben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
 

7 Kommentar von Patrik Gumpold

12.02.2010 12:08

Ja nett. -.-
 
 

8 Kommentar von Julia Haller

26.02.2010 12:34

Schöne Geschichte Marina.......xD
 
 

9 Kommentar von Lena Tschöll

26.02.2010 12:51

Schöne Geschichte!!! xD
Hast du keine neue Einfälle??? :-)
 
 

10 Kommentar von Lena Tschöll

26.02.2010 12:51

Schöne Geschichte!!! xD
Hast du keine neue Einfälle??? :-)
 
 

Dein Kommentar

Captcha
zum seitenanfang
 
punkt
seitenbereich schließen

Anmeldung