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"Lernen durch Lehren"

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Schülerin bei ihrer Präsenation über "Tomaten" mit in der Schule aus einem Samen selbstgezogener Tomatenpflanze

  Auch in der von Jean Paul Martin in den achtziger Jahren entwickelten Methode „Lernen durch Lehren“ (kurz LdL), die an die Ideen der Reformpädagogen wie Kerschensteiner, Dewey und Kilpatrick und Petersen anknüpft, übernehmen die Lernenden die Lehrfunktion. Sie müssen sich vorbereiten, Themenschwerpunkte auswählen und Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden. Dabei setzen sie sich nicht nur mit dem Lernstoff auseinander, sondern müssen sich zeitgleich eine zielführende und ansprechende Darstellung überlegen. Es werden kommunikative Kompetenzen geübt, einerseits in vorbereiteten und geplanten Diskursen, andererseits aber auch in spontanen Klassendiskussionen. Für Nicht-Muttersprachler sind dabei auch die stets wiederkehrenden Sprachstrukturen relevant, die unbewusst auf- und übernommen werden, daher wurde diese Methode vorerst für den Fremdsprachenunterricht entwickelt, aber nach und nach auch auf andere Bereiche angewandt. (vgl. Martin u.a. 1998, S.1f)
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