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Eine "mögliche" Schule stellt sich vor   zum anfang zurückblättern umblättern ans ende eine ebene nach oben
    von Harald Eichelberger            


Die Bedeutung der
Reformpädagogikheute

Tabellarische
Zusammenfassung

Politisch-pädagogische
Leitlinien

Die Kraft der Erneuerung
in den reformpädagogischen Konzepten

Kooperation

Der Versuch der Kooperation mit Bildungsinstitutionen ist eine Reaktion auf die strenge - auch gesetzliche - Trennung von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen in Österreich. Wir versuchen in der Zusammenarbeit mit dem Kindergarten unter einem Dach, eine pädagogische Einheit von Kindergarten und Schule zu verwirklichen.

Das pädagogische Konzept entstammt der Montessori-Pädagogik, und wir können heute sagen, dass sich diese Zusammenarbeit sowohl für die Kinder als auch für das Bewusstsein der Pädagogen bewährt hat. Auf Grund dieser Erfahrungen appellieren wir, auch die institutionelle Trennung in den Ausbildungen aufzuheben und Kindergarten- und Schulpädagoginnen und -pädagogen auch unter einem Dach nach einem einheitlichen pädagogischen Konzept und auch gleichwertig auszubilden.

Kombinationen

Wir haben auch vor, einen weiteren Schritt in der institutionellen Integration zu gehen und ebenso eine Sekundarstufe I an unser Kinderhaus anzuschließen. Wir erwarten uns davon vor allem pädagogische Kontinuität und den Wegfall einer Nahtstellenproblematik, dadurch weniger Stress und intensivere Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Schüler.

   
 

Leistungsvorlagen

Wir haben auch schon eigene Beurteilungssysteme entwickelt, sind aber immer wieder zu Formen der direkten und kommentierten Leistungsvorlage nach R. Vierlinger zurückgekehrt.

Dabei stellt ein Schüler nach einem bestimmten Zeitraum, in der Regel einem Semester, seine geleisteten und gesammelten Arbeiten vor. Er hat seine Arbeiten zu sammeln, aufzubereiten, zu präsentieren und auch zu reflektieren. Die Arbeiten werden von den Schülern und dem Lehrer kommentiert und auch gemeinsam beurteilt. Hier bekommt jeder Schüler eine genaue Rückmeldung und eine wichtige Perspektive des Weiterlernens.

Bei jedem Beurteilungssystem sind immer zwei Prinzipien zu berücksichtigen:

  • Der Schüler muss aus der Beurteilung etwas lernen können und diese muss eine Selbstbeurteilung und Aspekte des Weiterlernens beinhalten.
  • Neben der Forderung eines der Beurteilung immanenten Lerneffektes muss die Beurteilung auch immer eine Vergleichbarkeit mit Beurteilungen anderer Schulen beinhalten und Auskunft über den Lernstandard des allgemein gültigen Curriculums geben.

Übertritte in eine andere Schule müssen durch die schuleigene Beurteilung immer gewährleistet sein können, d.h. das schuleigene Beurteilungssystem muss auch in ein Ziffernnotensystem übersetzbar sein.

 
   

© Pädagogisches Institut der deutschen Sprachgruppe - Bozen - 2000