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Eine "mögliche" Schule stellt sich vor   zum anfang zurückblättern umblättern ans ende eine ebene nach oben
    von Harald Eichelberger            


Die Bedeutung der
Reformpädagogikheute

Tabellarische
Zusammenfassung

Politisch-pädagogische
Leitlinien

Die Kraft der Erneuerung
in den reformpädagogischen Konzepten

Europäisches Bewusstsein

Die Internationalisierung ist zugegebenermaßen ein Projekt der Zukunft. Wir werden versuchen, dass unsere Schüler im Rahmen der geeigneten Lernprojekte auch einen Aufenthalt im europäischen Ausland absolvieren können. Dazu werden wir auch Korrespondenzklassen einrichten. Einige niederländische Schulen haben uns auf diese Ideen gebracht, die wir gerne verwirklichen würden. Somit können wir auch einen wichtigen Beitrag zur Bildung eines europäischen Bewusstseins leisten.

Integration und Interkulturalität

Unsere Schule ist ein integrative Schule und auch eine interkulturelle Schule. Die reformpädagogische Struktur unseres Unterrichtes ermöglicht die für einen integrativen Unterricht notwendige Individualisierung.

Wir verwirklichen an unserer Schule weitestgehend das Prinzip der Integration aller behinderten Kinder. Für die spezielle Förderung der Kinder mit Förderbedarf stehen auch die entsprechenden Sonderschullehrer zur Verfügung. Auch hier plädieren wir dafür, dass alle Lehrerinnen und Lehrer während ihrer Ausbildung auch eine sonderpädagogische Ausbildung bekommen müssen. Die Integration beginnt eigentlich in der Lehrerbildung.

   
 

Nach langen Diskussionen wurde an unserer Schule auch schon eine Schülergruppe nach dem Prinzip der Kooperation geführt. Hier fand die Integration nicht innerhalb einer Lerngruppe, sondern "nur" unter "einem Dach" statt. In der Regel versuchen wir aber, alle Kinder so weit wie möglich zu integrieren.

Professionelle Schulentwickler

Was uns auf unserem Weg zu der Schule, wie sie heute ist, in Österreich gefehlt hat, war die Unterstützung von professionellen Schulentwicklern. Lebendige Schulentwicklung braucht Experten für pädagogische Modelle, Supervisoren und Spezialisten für die Entwicklung von Institutionen. Unsere Inspektoren können auf Grund ihrer Mankos in diesen Bereichen diese Arbeit der Unterstützung einer Entwicklung nicht leisten. Sie sind in den meisten Fällen auch gar nicht dazu ausgebildet und der Schulbehörde in einem Maße verpflichtet, dass ihnen für die Tätigkeit der Schulentwicklung auch die intellektuelle Freiheit fehlt.

In diesem Zusammenhang fordern wir dringend eine von der Schulbehörde unabhängige Einrichtung zur Schulforschung und Schulentwicklung, die die Lehrer in Lehrplanfragen, methodischen Fragen, organisatorischen Fragen und dgl. mehr unterstützen kann. Wiederum unabhängig davon sollte ein Institut für die Evaluation schulischer Arbeit eingerichtet werden. Mit den Ergebnissen der Evaluation kann im Zuge der aktuellen Schulentwicklung eine Professionalisierung der pädagogischen Arbeit angestrebt werden.

 
     

© Pädagogisches Institut der deutschen Sprachgruppe - Bozen - 2000