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Klassenfeier: Erfahrungen und Gedanken (12/15)

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Volgger Alexa

Mittwoch, 20. Januar 2016

Kategorie:

Reformpädagogik
 

Die Klassenfeier kommt bei den Kindern sehr gut an. Jene Kinder, die etwas vorführen, genießen sichtlich das Interesse der Zuschauer und deren Applaus. Für mich als Zuschauerin ist es sehr interessant, die Kinder von einer anderen Seite kennenzulernen. Ich erfahre Hobbies und Talente und kann die Begeisterung der Kinder richtig nachempfinden. Dennoch gibt es meiner Meinung nach auch einige Kritikpunkte:

  • Beiträge: Die Beiträge der Kinder sprechen die Zuschauer an und streifen oftmals Themengebiete, die im Unterricht übergangen werden oder nicht zum Zuge kommen. Hier ergeben sich dann interessante Gespräche und ich als Lehrerin kann so in meinem Unterricht besser auf die Interessen der Kinder eingehen. Die meisten Kinder bereiten ihre Vorträge gewissenhaft vor und wissen genau, was sie den Zuschauern präsentieren wollen. Hier tun sich schwächere Schüler noch schwer. Sie benötigen bei der Vorbereitung die Hilfe der Lehrerin und der Eltern, ansonsten könnte es peinlich für sie werden, wenn sie vor den Zuschauern stehen und nicht genau wissen, was oder wie sie etwas vorführen möchten. Hierfür muss ein Zeitfenster zum Überlegen und Proben geschaffen werden.
  • Meldungen: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich immer dieselben Kinder für die Klassenfeier melden. Es sind dies Kinder, die gerne vor anderen sprechen und sich präsentieren. Ich hoffe, dass auch die anderen im Laufe der Zeit Mut fassen und sich trauen. Ich spiele mit der Idee, einige Klassenfeiern unter ein spezielles Motto zu stellen (Tiere, Zahlen, das Meer...), um so auch noch zögernde Kinder anzusprechen und aus der Reserve zu locken.
  • Zeit: Die Kinder haben Schwierigkeiten, die Dauer ihrer Vorführung abzuschätzen. Wenn sie ihre Präsentation zu Hause proben, schaffen sie es besser, die ungefähre Dauer festzulegen. Aufgrund der Nachfragen vonseiten der Zuschauer dauert die Klassenfeier meist 25 - 30 Minuten. Es ist zwar bisher noch nicht vorgekommen, doch was geschieht, wenn sich viele Kinder eintragen und die Zeit überschritten wird? Ich denke, dass ich in so einem Fall den Zeitrahmen anpassen werde, da ich die Kinder ungern auf einen Monat später vertrösten möchte.
 

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