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von Ingrid Heger            


 

 

In Wien gibt es viele verschiedene Stützsysteme:

  • Stützlehrer: Nur in der Volksschule; in erster Linie zur Stützung von Kindern in der Schuleingangsphase; temporäre Betreuung im Vorfeld ( zur Abwendung) des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Nach Zuerkennung des sonderpädagogischen Förderbedarfs können Stützlehrer gegebenenfalls mit einzelintegrierten Kindern, die in einem Fach nach Sonderschullehrplan unterrichtet werden, weiterarbeiten und diese entsprechend fördern und beurteilen.
  • Förderlehrer: Nur in Volksschulen; gleicher Arbeitsbereich wie Stützlehrer, dazu noch Förderung von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache.
  • Begleitlehrer: Betreuung und Förderung von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache.
  • Teamlehrer: Vereint alle oben genannten Lehrervarianten in sich. Die Teamlehrerausbildung hat auch die Stütz- und Förderlehrerausbildung ersetzt.
  • Lehrer für muttersprachlichen Zusatzunterricht: Um Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in ihrer Sprache zu fördern.
  • Sprachheillehrer: In Volksschulen und in Einzelfällen in der Sekundarstufe; betreuen temporär Kinder mit Sprachauffälligkeiten in Kursen.

 

   
   
  • Mobiles Integrationsteam für bewegungsauffällige Kinder: Unterstützung bei Handicaps im motorischen Bereich. Sowohl Regelschulkinder mit Problemen im motorischen Bereich, wie auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit diesem Problem werden von den Kollegen stundenweise unterstützt; ein wichtiger Aspekt dieser Arbeit ist auch der Kompetenztransfer der Spezialisten auf die Lehrer in der Klasse, die das betreffende Kind besucht.
  • Mobile Lehrer für seh - und hörbehinderte Kinder: Für Kinder - mit oder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf - ist die zeitweise Unterstützung durch die Spezialisten bzw. ein Kompetenztransfer notwendig. Daher können diese Kollegen bei Bedarf in der Integrationsberatungsstelle angefordert werden.
 
     
   
  • Mobile Lehrer für schwer - und mehrfachbehinderte Kinder: Werden in einer Integrationsklasse Kinder mit S-Schul-Lehrplan beschult und ergeben sich für den Sonderschullehrer bei der Betreuung dieser Kinder offene Fragen, so kann ein Lehrer aus dem überregionalen Sonderpädagogischen Zentrum, das für solche Schüler zuständig ist, angefordert werden, um gemeinsam mit dem unterrichtenden Sonderschullehrer den Unterricht für diese Kinder zu planen und zu gestalten.
  • Mobile Betreuungsformen für sozial - emotional benachteiligte Kinder: Kinder mit Schwierigkeiten im Bereich des Verhaltens stellen immer wieder eine große Herausforderung für Klassengemeinschaften und Lehrer dar. Da natürlich auch für diese Schüler gelten soll, dass sie nach Möglichkeit in der Regelschule integriert bleiben sollen, gibt es spezielle Stützsysteme für solche Schüler in Regelschulklassen:
  • Beratungslehrer: Diese Kollegen sind speziell für die Arbeit mit Schülern, die sozial - emotional benachteiligt sind, und deren Umfeld geschult. Temporär werden diese Kinder von den Kollegen alleine, im Klassenverband oder in Schülergruppen betreut.
 
     

© Pädagogisches Institut der deutschen Sprachgruppe - Bozen - 2000