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Grundlagen (1-4/4)

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Standpunkt der Eltern

 

Kuntner Irmtraud

Dienstag, 24. April 2012

Zuletzt geändert:
Sonntag, 9. Dezember 2018

 

Obwohl sich viele Eltern bewusst für einen reformpädagogischen Weg entscheiden, zeigt uns unsere Erfahrung immer wieder, dass bei einigen grundlegende wichtige Hintergründe und Einstellungen fehlen. Dies erschwert unsere Arbeit und ist für die Entwicklung des Kindes nicht förderlich. Sehr häufig beobachten wir das im sozialen Bereich, wo für uns eine demokratische Erziehung nach den Ideen von Freinet und Petersen Richtung weisend ist. Soviel Entscheidungen wie möglich werden gemeinsam mit den Kindern getroffen (z. B. im Klassenrat), Lehrerzentrierung ist hier fehl am Platz.

Ein klares Konzept mit transparenten Kriterien zu pädagogischen Haltungen könnte eine Möglichkeit sein, um Missverständnissen vorzubeugen. Es ist von enormer Wichtigkeit, dass Eltern hinter dem reformpädagogischen Gedanken stehen und diese Vorgehensweise unterstützen.

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Achtung vor dem Kind

 

Kuntner Irmtraud

Dienstag, 20. März 2012

 

„Das Kind wird nicht erst Mensch, es ist schon einer!!"  Korczak

 

Dieser Grundsatz müsste sämtliches Handeln einer Lehrerin einer Reformschule beeinflussen. Disziplinieren, drillen, einordnen, unterwerfen… haben da keinen Raum. Die kleinen Menschen kommen voll Vortrauen in die Schule als ein Haus des Lernens. Eine tiefe Achtung vor der Individualität des Kindes, seines Entwicklungsstandes, seiner Stärken und Schwächen ist für uns das tragende Fundament.

Unsere bisherigen Erfahrungen haben uns immer wieder gezeigt, dass die Haltung von uns Lehrerinnen im Kopf und im Herzen beginnt. Erst dann gelingt ein Vorgehen nach reformpädagogischen Grundsätzen.

 
 
 

Teamarbeit

 

Kuntner Irmtraud

Dienstag, 13. März 2012

Zuletzt geändert:
Mittwoch, 11. Juli 2012

 

Unsere Erfahrungen der letzten drei Jahre haben uns gezeigt, dass die tragende Säule für die Arbeit nach reformpädagogischen Konzepten die Einstellung der Lehrerinnen dem Kind und seinem Lernen gegenüber ist. Sämtliches Handeln ist geprägt von der Achtung vor der Individualität und Persönlichkeit des Kindes.

Das Loslassen von alten Mustern und Verhaltensweisen ist unvermeidbar. Dies fällt vielen Kolleginnen nicht leicht. Unterschiedliche Ansichten und Vorstellungen müssen kontinuierlich diskutiert werden. Ein ständiger Austausch untereinander kann ein Umdenken fördern, Kompromisse müssen eingegangen werden.

Unterschiedliche Sichtweisen dienen aber auch unserer gemeinsamen Weiterentwicklung. Ein gemeinsames Konzept funktioniert nur, wenn es von allen mitgetragen werden kann und sich die einzelnen Lehrerinnen wohl fühlen.

 
 
 

Didaktische Materialien

 

Grazio Evelyn

Dienstag, 17. Januar 2012

Zuletzt geändert:
Dienstag, 26. Juni 2012

 

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Die Materialien sollen einen hohen Aufforderungscharakter besitzen und es den Kindern ermöglichen, selbstständig und selbsttätig mit ihnen zu arbeiten und zu lernen. Maria Montessori unterscheidet zwei Gruppen von Materialien:

  • Materialien zur Förderung phasenspezifischer Sensibilitäten: Übungen des täglichen Lebens und zur Sinnesschulung
  • Didaktische Materialien: für die Bereiche Mathematik, Sprache und kosmische Erziehung

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Allen gemeinsam ist, dass die Schwierigkeiten isoliert sind, d. h. ein spezifischer Lerninhalt steht im Mittelpunkt. Die Materialien sollen zudem für die Kinder ästhetisch ansprechend sein und die Möglichkeit der Selbstkontrolle bieten.

Maria Montessori sagt, ihr Lern- und Entwicklungsmaterial soll

„kein Ersatz für die Welt sein, soll nicht allein die Kenntnis der Welt vermitteln, sondern soll Helfer und Führer sein für die innere Arbeit des Kindes. Wir isolieren das Kind nicht von der Welt, sondern wir geben ihm ein Rüstzeug, die ganze Welt und ihre Kultur zu erobern. Es ist wie ein Schlüssel zur Welt und ist nicht mit der Welt selbst zu verwechseln.“

Das Material liegt in unseren Räumen nach Fachbereichen geordnet auf. Es ist häufig nach Lernniveaus unterteilt. So haben die Kinder die Möglichkeit, individuell für sie stimmiges Material zu wählen. Manche brauchen in dieser Phase der Selbsteinschätzung Begleitung. Neues Material wird von der Lehrerin in den Lerngruppen eingeführt. Häufig kommt hier auch das Expertensystem zum Tragen. Die Lernumgebung wird periodisch aktualisiert.

 
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