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Blog - MS Brixen (1-10/10)

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Freiarbeitsmaterialien: Materialprinzipien

 

gabi

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Donnerstag, 6. März 2008

Zuletzt geändert:
Dienstag, 25. März 2008

 
  • Begrenzung: mengenmäßige Begrenzung, dadurch ist einmal die Überschaubarkeit des Materials gewährleistet + soziale Komponente (S. müssen sich miteinander besprechen, auch mal zurückstehen und warten) und lernen sich zu organisieren
  • Isolation der Eigenschaft: Die Aufmerksamkeit wird auf eine Sache gelenkt, alles andere wird abgeschirmt. In einer Kartei geht es nur um einen Inhalt, der übersichtlich aufbereitet wird (Ordnung und Zielsetzung ist erkennbar). Die einzelnen Karten sind übersichtlich gehalten und bestehen nur aus dem Wesentlichen um nicht abzulenken.
  • Autonomer Charakter: Der S. soll selbst arbeiten können und durch das Material zur Selbsttätigkeit geführt werden. (Material übernimmt sozusagen die Rolle der LP). Deshalb: Übersichtlichkeit und Aufträge sind knapp und verständlich formuliert.
  • Ästhetik: Anziehungskraft der Materialien soll einen Aufforderungscharakter haben.
    Sorgfältige Verarbeitung, oft aufwändige Bearbeitung; nicht zu verwechseln mit unüberschaubaren, weil zu überladenen Karten – was oft zwar billiger wäre, weil Folien, … gespart!)
  • Aktivitätsmoment: Hängt eng mit dem Aufforderungscharakter zusammen. Die Schüler sollen angeregt werden, sich mit dem Material zu beschäftigen, wodurch Interesse geweckt, aber auch längere Zeit aufrechterhalten werden soll. Der Schüler muss mit dem Material handeln können und auch Möglichkeit der Wiederholung haben.
  • Fehlerkontrolle: Selbstkontrolle muss gegeben sein. Das führt zur Unabhängigkeit. Zudem ist nicht immer jemand da, der erfährt, dass man Fehler macht; d.h. wenn das K. sich selbst kontrolliert, wird der Fehler vielleicht nicht so negativ gesehen, wie bei Fremdkontrolle. Selbstkontrolle bewirkt ein Lernen um neue Einsichten zu erhalten und nicht um ein positives Feedback zu erhalten.
  • Zunehmende Abstraktion: Von handelndem konkreten Umgang zu zunehmend abstrakterem Handeln. Bsp. Personenbeschreibung: ausgehend von Handlung und Beobachtung (Experimente), Zuordnen von Eigenschaften (Merkmalkärtchen legen) kommen die Schüler zu selbstständigem Beschreiben einer Person.
  • Wissenschaftlicher Charakter: Wie jedes wissenschaftliche M. hat MM reduzierenden Charakter (exemplarisches Lernen: vom Beispiel auf das Ganze). Zudem legen wir Wert darauf evl. Quellen offen zu legen, S. selbst werden angeregt selbst gewisse Regeln einzuhalten. (z.B. Zitieren)
  • Funktionell in der Gestaltung: Vom Äußeren soll das Material einen Einblick in den didaktischen Gehalt geben, es soll sichtbar sein, welche Handlungen erwartet werden. Gestalt trägt zur Begriffsformung und Strukturierung, zur Ordnung im Geist bei.
  • Künstlerisch und solide: Das Material soll durch sein Äußeres ansprechen und langlebig sein.
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Freiarbeitsmaterialien

 

gabi

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Montag, 3. März 2008

Zuletzt geändert:
Samstag, 23. November 2013

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Die Mittelschule "Michael  Pacher" war die erste Mittelschule  in ganz Italien, die einen Klassenzug "Unterrricht mit Ausrichtung Montessori" eingerichtet hat. Da Maria Montessori ihre Unterrichtsmaterialien vor allem für Kinderhaus und Grundschule konzipiert hat und für die Jugendlichen im Alter unserer Sekundarstufen anderes vorgehabt hatte (siehe "Erdkinderplan"), gibt es kaum Originalmaterial. Wir haben in den letzten Jahren die Materialien für vorbereitete Umgebung, entsprechend den Materialprinzipien der M.M., erstellt und sind dabei, dieses Materialangebot zu ergänzen. Auf dem Bild kann man gut erkennen, was sich im Fach Deutsch so angesammelt hat. Regelmäßig finden Fortbildungsangebote statt und einige der Materialien kann man von unserer Schulhomepage herunterladen. Auch auf den Seiten des ASM findet ihr einiges.

Schulhomepage         ASM

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Eltern als "Verbündete" in Erziehungsfragen ...

 

gabi

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Mittwoch, 27. Februar 2008

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Mehr denn je ist es wichtig, Eltern in Erziehungsfragen als Verbündete zu gewinnen und die Elternarbeit weit über das Klären organisatorischer Belange hinaus zu intensivieren.

Bei den Treffen werden Informationen weitergeleitet und die Elternvertreter gewählt. In den Folgetreffen gewährt das Team den Eltern Einblick in die schulische Arbeit, stellt das Freiarbeitsmodell nach Maria Montessori vor, führt die Eltern durch die vorbereitete Umgebung, stellt Freiarbeitsmaterialien, Unterrichtskonzepte und Projekte vor, macht die Bewertungsform transparent, lässt die Eltern über Fotopräsentationen am schulischen Alltag ihrer Kinder teilhaben und hält sie über Ziele, Inhalte, Methoden des Unterrichts auf dem Laufenden. Im lockeren Sitzkreis wird präsentiert und diskutiert.

Zudem sind Eltern willkommne Hospitationsgäste.

Es gibt auch mal was zum Lachen:
Spiel: Wer wir Wortartenkönig? (wurde mit den Kindern im Sesselkreis ebenfalls durchgeführt ...)

 

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Die vorbereitete Umgebung

 

gabi

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Mittwoch, 27. Februar 2008

Zuletzt geändert:
Donnerstag, 6. März 2008

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Montessori-Räume müssen, um den Anforderungen gerecht zu werden, eine Mindestgröße von 55 qm aufweisen. Die Realisierung der vorbereiteten Umgebung ist ansonsten nicht denkbar. Für die Aufbewahrung der Entwicklungsmaterialien sind offene Schränke erforderlich, die das übersichtliche Einordnen ermöglichen. Tische und Stühle sollten leicht verstellbar sein, damit Gruppentischanordnungen und das Schaffen eines Stuhlkreises ohne große Anstrengung vor sich gehen. Kleine Teppiche zum Auslegen der Lernmaterialien, eine gemütliche Lesecke und ein Computer-Arbeitsplatz runden die Einrichtung ab.

Vorbereitete Umgebung:
Die so genannte vorbereitete Umgebung an unserer Schule wird von den Lehrerinnen des Kernteams gestaltet:

  • das Material wird so aufbereitet, dass es einladend wirkt (ästhetische Komponente).
  • das Material lässt selbständiges Arbeiten zu; die Möglichkeit der Selbstkontrolle ist gegeben
  • die Lehrkraft bewahrt den Überblick über das Materialangebot

 

 

 

 
 

Rückmeldung von der Sache selbst ...

 

gabi

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Mittwoch, 27. Februar 2008

Zuletzt geändert:
Donnerstag, 6. März 2008

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Bewertung:

Zielgerichtetes Arbeiten schließt   die Rückmeldung an den Schüler über seinen Bildungsstand ein. Die Bewertung   wird jedoch nicht wie im traditionellen Unterricht gehandhabt. Noten gibt es nur im Zeugnis am Semesterende und damit wird die Aufmerksamkeit  auf die Fähigkeiten und die Reflexion des Lernens und nicht auf den Tauschwert „Noten“ gelenkt. Vielmehr sollen die Schüler befähigt werden, das eigene Lernverhalten zu hinterfragen, sich selbst einzuschätzen und ein realistisches, positives Selbstbild aufzubauen. Dies erfolgt über klare Lernzielvorgaben und das Prinzip der Selbstkontrolle. Nicht Mängel, Lücken und Fehler werden hervorgehoben, sondern schon kleinste erreichte Ziele. Für die Lernenden ist es selbstverständlich, dass Fehler machen ein wesentlicher Aspekt einer Lernsituation ist. Maria Montessori sah wenig Lob und Tadel vor. Die Rückmeldung soll vielmehr von der Sache selbst, also durch die Möglichkeit der Selbstkontrolle des didaktischen Materials kommen. Das Kind erkennt selbst, ob es etwas richtig oder falsch, gut oder weniger gut gemacht hat. Die Rückmeldung durch die Lehrerin erübrigt sich damit.

 
 

Besondere Einstellung zum Heranwachsenden ...

 

gabi

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Mittwoch, 27. Februar 2008

Zuletzt geändert:
Donnerstag, 6. März 2008

 

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Die Rolle der Lehrerinnen im Lernarrangement Freiarbeit ist vielfältig.
Von grundlegender Bedeutung ist die besondere Einstellung der Montessori-Lehrerinnen zum Heranwachsenden. Ihre Haltung gegenüber ihren Schülern zeichnet sich aus durch Achtsamkeit und das Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes, in seine Lernbereitschaft und seine spontane Entwicklung. Sie bringen der Kreativität des Kindes große Wertschätzung entgegen, vermitteln Ruhe und Ausgeglichenheit, zeigen Geduld und lassen Bewegungsfreiheit zu, weil sie der Überzeugung sind, dass Bewegung das Lernen unterstützt.
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Freiarbeit

 

gabi

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Mittwoch, 27. Februar 2008

Zuletzt geändert:
Donnerstag, 6. März 2008

 

Ein wesentliches Element der Montessori-Pädagogik ist das Prinzip der freien Wahl der Arbeit: die Freiarbeit.

In dieser Unterrichtsform kann das Kind aus einem differenzierten Lernangebot den Gegenstand seiner Tätigkeit und Lernziele im Rahmen allgemeiner Vorstrukturierungen selbst bestimmen.

Die Schüler finden in der Freiarbeit eine vorbereitete Lernumgebung vor und entscheiden selbst, welchen Lernstoff sie bearbeiten möchten. Sie entscheiden frei, ob sie den Lernstoff alleine oder mit einem bzw. mehreren Lernpartnern bearbeiten wollen. Zudem entscheiden sie den Lernort.

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Im Stundenplan sind an vier Wochentagen je zwei Freiarbeitsstunden verankert. In diesen „Freiarbeitstopf“ haben folgende Fächer einen Anteil ihres Stundenkontingents gegeben: Deutsch (3h), Geschichte (1), Erdkunde (1), Mathematik (2), Naturkunde (1).

Die Schüler erhalten in den einzelnen Fächern Arbeitspläne, deren Aufträge innerhalb einer festgelegten Zeit zu bewältigen sind. Aus den Arbeitsplänen geht klar hervor, welche Lernziele angestrebt werden und welche Aufgaben verbindlich zu bewältigen sind bzw. zur Wahl stehen.

Schüler und Lehrkräfte dokumentieren mittels verschiedener Vorlagen die einzelnen Arbeitsschritte und behalten so den Überblick. Zudem lassen die Pläne Raum für die Selbstreflexion.

 

 
 

Entstehung der Mittelschule mit Montessori-Ausrichtung

 

gabi

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Mittwoch, 27. Februar 2008

Zuletzt geändert:
Samstag, 23. November 2013

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Besucht auch unsere Website:  Mittelschule

                                               Montessori-Zug

 

Seit 1999 gibt es in Brixen eine Grundschule mit Montessori-Ausrichtung.

Die Mittelschule Michael Pacher wurde am 1. September 2001 mit der Grundschuldirektion zum Schulsprengel Brixen/Milland zusammengefasst. Die Montessori-Grundschule und die Mittelschule gehören somit zum selben Schulsprengel. Es war also nahe liegend, dass sich diese Mittelschule auf die große Herausforderung einließ, einen Klassenzug aufzubauen, der sich an Maria Montessori ausrichtet. In Anlehnung an das Unterrichtsmodell der Montessori-Schule Liefering wurde ein Freiarbeitsmodell entworfen und die Entwicklung der Materialien für die Freiarbeitsphase in Angriff genommen.

Im Herbst 2003 startete das neue Unterrichtsmodell. Zu den acht Schülern der Montessori-Grundschule kamen weitere dreizehn aus den Grundschulen der umliegenden Gemeinden der Bezirksgemeinschaft hinzu.

Inzwischen haben schon mehrere Klassen unsere Mittelschule erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Schuljahr 2009/2010 gibt es zwei Montessori-Züge.

 
 

So lernen wir ...

 

gabi

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Mittwoch, 27. Februar 2008

 

Manche Leute glauben, wir lernen so ...

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aber wir lernen so ...

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Weitere Infos:
http://www.schule.suedtirol.it/ssp-brixenmilland/MS_Pacher/Montessori/montessori.htm

 
 

Schulhaus

 

gabi

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Montag, 25. Februar 2008

Zuletzt geändert:
Dienstag, 26. Februar 2008

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Unsere Schulhomepage:
http://www.schule.suedtirol.it/ssp-brixenmilland/MS_Pacher/index.htm

 

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