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Erste Eindrücke von der Mathematik-Modellierungswoche 2019

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Gespannt warten alle Teilnehmer auf die Problemstellungen der diesjährigen Modellierungswoche. Auch der Frühstückstisch lud noch zum Verweilen ein, aber kurze Zeit später waren alle Teilnehmer bei der intensiven Arbeit.
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Der Sonntagabend stand noch im Zeichen des Kennenlernens und gemütlichen Beisammenseins.

24. Mathematik-Modellierungswoche abgeschlossen

Die bewährte Initiative im Bereich der Begabtenförderung wird von der Pädagogischen Abteilung in Zusammenarbeit mit dem Felix-Klein-Zentrum für Mathematik in Kaiserslautern getragen. Die enge Zusammenarbeit mit örtlichen Institutionen bietet Einblicke in die Arbeit von Forschern und Anwendern. Dadurch bietet die Mathematik-Modellierungswoche auch eine besondere Form von Orientierung für Studium und Beruf.

Heuer fand die Modellierungswoche vom 24. März bis zum 29. März 2019 in der Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal in Tramin statt. In diesem Jahr wurden Problemstellungen aus den Bereichen Landwirtschaft, Mobilität, Wirtschaft, Sport und Astronomie in Zusammenarbeit mit den heimischen Betrieben Südtiroler Beratungsring und Kellerei Kaltern, dem Wasserstoffzentrum Bozen, , dem Pensplan Bozen, der Firma Vertical – Life aus Brixen sowie mit den Amateurastronomen „Max Valier“ behandelt.

So beschäftigte sich eine Gruppe mit der Ertragsregulierung im Weinbau in Südtirol, gestellt von Hansjörg Hafner und Hansjörg Palla vom Südtiroler Beratungsring sowie der Kellerei Kaltern. Sie versuchten herauszufinden, welche Hochrechnungen zur Berechnung des Ertrags gemacht werden können und welche Prognosen erstellt werden können.
In Bozen verkehren bereits einige wasserstoffbetriebene Busse. Allerdings ist das Betanken der Busse kostenaufwendig und ein weiteres Problem stellt die Speicherlimitierung der Wasserstoffanlage dar. Eine Gruppe von 5 Schüler*innen versuchte die Speicherung zu optimieren und die Kosten zu minimieren. Der Auftrag entstand in Zusammenarbeit mit Hannes Kröss vom Wasserstoffzentrum in Bozen.
Eine Sache, die jeden von uns früher oder später betreffen wird, ist das Rentensystem in Italien. Hilfestellungen erhielten die Schülerinnen und Schüler dabei von Thomas Walder vom PensPlan Bozen. Einige der Maturanten untersuchten in der Woche die gängigen Systeme.
Eine weitere Gruppe von Schüler*innen beschäftigte sich mit der Datenübertragung von Beschleunigungswerten sogenannter Expressschlingen, die in Kletterwänden angebracht sind. Es sollte für die Hardware ein Algorithmus entwickelt werden, der aus den Sensordaten näherungsweise die räumliche Ausrichtung der Expressschlinge berechnet, damit nur mehr wenig Daten an die Basisstation übermittelt werden müssen.
Die Amateurastronomen „Max Valier“ sind an uns mit der Bitte herangetreten, eine Lösung für die Kalibration von Himmelsaufnahmen zu suchen. Hierfür werden üblicherweise sogenannte Flatfieldbilder aufgenommen, die die Variationen der Pixelempfindlichkeit des Kamerachips zeigen. Der Durchmesser des Teleskops in Gummer ist aber für klassische Lösungen zu groß, sodass bis jetzt keine geeignete Methode gefunden werden konnte. Die Maturanten suchten während der Woche intensiv nach einer Lösung.

Wie in den vergangenen Jahren arbeiteten 25 besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen verschiedener Oberschulen Südtirols daran, gemeinsam mit Lehrpersonen eine Woche lang die komplexen Probleme aus der Praxis mithilfe von Mathematik zu „modellieren“ und zu lösen. Alle Arbeitsgruppen zeigten in dieser Woche eine hohe Fachkompetenz, vor allem aber wurde auch die Kooperations- und die Kommunikationskompetenz gefördert. Gemeinsam wurden die Probleme analysiert, mathematische Modelle erstellt, nach geeigneten mathematischen Verfahren zur Lösung des Problems gesucht und unter Einsatz des Computers Lösungen erarbeitet.

Am Freitag konnten dann die gelungenen Ergebnisse den Ehrengästen, der Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner, der Verantwortlichen für Begabungs- und Begabtenförderung Siglinde Doblander und allen Eltern, Direktoren und Lehrpersonen vorstellen. Es war ein gelungener Abschluss der intensiven und arbeitsreichen Woche.

Hier die Aufgabenstellungen der 24. Mathematik-Modellierungswoche.


An der  Pädagogischen Fachbibliothek können die ausführlichen Dokumentationen der abgehaltenen Modellierungswochen ausgeliehen werden.
Außerdem ist folgende  Linkliste und  Literaturliste  sehr hilfreich.

Konzept
Ziele
Programmablauf
Aufgabenstellungen der letzten Jahre

2015 fand die Mathematik-Modellierungswoche zum zwanzigsten Mal statt.
Unter 
20 Jahre Mathematik-Modellierungswoche findet man Informationen zur Entwicklung im Laufe der Jahre und mehr.

Mathematik-Modellierungswoche 2019

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Die Gruppe von 2019

Fotogalerie 2019

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