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Blog MS Mals (1-10/68)

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Das Lehrerteam

 

Sprankel Dagmar

Montag, 10. September 2012

Kein Kommentar

 

Auch für die Lehrpersonen ist die Kommunikation untereinander sehr wichtig. Immer wieder ist es erforderlich sich über das Lernverhalten verschiedener Schüler auszutauschen und bei Konflikten nach Lösungen zu suchen. Außerdem müssen die fächerübergreifenden Themen für die Assignments geplant und besprochen werden.

Im letzten Schuljahr haben wir durch die hohe Arbeitsbelastung die gemeinsamen Teamplanungen auf ein Minimum reduziert. Wir merkten jedoch, dass diese vermeintliche Zeiteinsparung Probleme mit sich brachte. Oft wusste man nicht auf was der Kollege in seiner Lernaufgabe wert legte, nicht immer waren neu eingeführte Regeln klar, bzw. oft wurden zu spät Regeln einer neuen Situation angepasst.

In diesem Schuljahr haben wir eine wöchentliche Planung vorgesehen.  Zum einen geht es um die Besprechung der Assignments, zum anderen erhoffen wir dann schneller auf „Missstände“ geagieren zu können.

 
 

Miteinander arbeiten: Partner- und Gruppenarbeiten

 

Sprankel Dagmar

Montag, 10. September 2012

Kein Kommentar

 

Unsere Schüler arbeiten sehr gerne mit anderen zusammen. Je nach Gruppenkonstellation können sie sich gegenseitig unterstützen und jeder kann profitieren. Die Kommunikation und Teamfähigkeit wird gefördert.

Natürlich geht es nicht immer ohne Konflikte ab. Diese können schnell während der Arbeit gelöst werden (durch Lehrpersonen oder idealer Weise durch andere Schüler), oder während einer Klassenversammlung, wenn es ein Anliegen von mehreren Schülern ist. Diese Situationen sind zwar oft unangenehm und können auch mal die Arbeit der anderen stören, aber sie sind oft wertvoll und bieten gute Gelegenheiten an einer gewaltfreien Kommunikation zu arbeiten.

Ein anderer unerwünschter Effekt bei Gruppenarbeiten sind oft die „Trittbrettfahrer“. Sie profitieren zunächst einmal von dem Engagement der anderen,übernehmen Ergebnisse und haben zunächst einen vermeintlichen Vorteil. Dies erweist sich jedoch oft schnell als ein Fehlurteil, da sie spätestens bei der Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse Lücken aufweisen. Außerdem werden sie irgendwann nicht mehr gern bei einer Gruppenarbeit gesehen. Gerade für diese Schüler ist es wichtig ihnen klar zu machen, dass sie für ihren Lernprozess eigenverantwortlich sind und nicht nur das schöne Ergebnissblatt zählt, sondern die persönlichen Erfahrungen, die sie beim Bearbeiten der Lernaufgabe gemacht haben.

labor

 
 

„Richtiges Fragen“

 

Sprankel Dagmar

Montag, 10. September 2012

Kein Kommentar

 

Bei der Begleitung der einzelnen Schüler während der Freiarbeit können wir durch gut gestellte Fragen den Lernprozess der Kinder unterstützen. Im traditionellen Unterricht kann dies zwar auch geschehen, allerdings bleibt dafür weniger Zeit. Zum Einen stellt unser Fragen eine Wertschätzung der Arbeit dar, zum Anderen können wir noch Unsicherheiten bei den Schülern feststellen.  Außerdem können unsere Fragen zur Vertiefung des Themas anregen. Oft geben sich Schüler viel zu früh mit der Erledigung eines Arbeitsauftrages zufrieden, haken ihn ab und beginnen mit der nächsten Aufgabe. Bei dieser Art zu arbeiten bleibt vieles an der Oberfläche, der Lernprozess bleibt eher passiv. Beim Besprechen der Arbeitsergebnisse wird der Schüler verstehen, dass Qualität besser ist als Quantität.

 
 

Freiarbeit

 

Sprankel Dagmar

Montag, 10. September 2012

Kein Kommentar

 

Bei der Freiarbeit ist es wichtig darauf zu achten, dass der Schüler nicht das Gefühl hat in einer Leistungssituation zu sein. Er sollte lernen können ohne Angst vor Blamage oder Sanktionen beim Fehler machen. Unterstützung erhält der Schüler bei seinem Lernprozess durch eine organisierte Lernumgebung, Lehrpersonen und Mitschüler. Die Lehrpersonen sollten darauf achten ein optimales Gleichgewicht zwischen individuellen Freiräumen und lenkenden Strukturen einzuhalten. Dies kann nur gelingen, wenn der Schüler genau beobachtet wird und durch gemeinsame Gespräche.

DSC01550

 
 

Kommunikation

 

Sprankel Dagmar

Montag, 10. September 2012

Kein Kommentar

 

Für uns ist es wichtig, dass die Schüler und Schülerinnen immer wieder die Gelegenheit zur Kommunikation erhalten. Diese Möglichkeiten erhalten sie bei:

 

  • der Einführung in die das neue Lernpensum
  • Klassenversammlungen
  • Partner- und Gruppenarbeiten
  • persönlichen Gesprächen mit  Lehrperson
    (z.B. bei der Leistungsfeststellung, bei Hilfestellungen)
  • Präsentationen


Pr

 
 

Sportliche Vielfalt

 

Sprankel Dagmar

Freitag, 7. September 2012

Zuletzt geändert:
Samstag, 8. September 2012

Kein Kommentar

 

In der näheren Umgebung befinden sich ein Eislaufplatz, ein Schwimmbad, der Sportplatz, mehrere Hallen.

Im Winter besuchen die Schüler wöchentlich den Eislaufplatz auf dem Tartscher Bühel

Die Schwimmtechniken werden regelmäßig im Hallenbad von Mals (nur einige Gehminuten entfernt) verbessert.

Klettern in der Sporthalle des angrenzenden Oberschulzentrums

Ausüben verschiedener Leichtathletik-Disziplinen auf dem Sportgelände von Mals

Bogenschießen im freien Gelände

Langlauf auf der Loipe von Schlinig

 

 

 
 

Sprachlich-kreative Ausrichtung mit Werkstattunterricht

 

Sprankel Dagmar

Freitag, 7. September 2012

Zuletzt geändert:
Samstag, 8. September 2012

Kein Kommentar

 

Die Schüler arbeiten im  Wahlpflichtbereich (90 Minuten) und zusätzlich  60 Minuten im Kernunterricht in einer so genannten „Werkstatt“ und können innerhalb dieser verschiedene Lernangebote auswählen.

Dabei arbeiten die SchülerInnen weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich.

Moderatoren

Am Ende einer Werkstatt erfolgt eine  Präsentation des „Werkstücks“, des Produkts, z.B. durch  die Herausgabe einer Schülerzeitung, einer Broschüre, durch einen kleinen Film, durch eine Ausstellung, eine Theateraufführung oder  durch eine gemeinsame Feier.

 

Vogelgeschichte von Markus.pdfVogelgeschichte von Markus.pdf

 
 

Kompetenzen die unsere Schüler erreichen sollten

 

Sprankel Dagmar

Freitag, 7. September 2012

Zuletzt geändert:
Samstag, 8. September 2012

Kein Kommentar

 
  • Zeitmanagement (Einteilung der Zeit)
  • Eigenverantwortung – Verantwortung für die persönliche Lernentwicklung
  • Pflichtbewusstsein
  • Aktives Lernen und Mitarbeiten
  • Lerntechniken (Lernkartei, Lernpartnerschaften, ...)
  • Genauigkeit, Ordnung
  • Soziale Kompetenzen - Teamfähigkeit
  • Verbesserung des Klassenklimas
  • Selbsteinschätzung

DSC01550

 

 
 

Ziele der Reformpädagogik

 

Sprankel Dagmar

Freitag, 7. September 2012

Zuletzt geändert:
Samstag, 8. September 2012

Kein Kommentar

 
  • Sozial kompetente, selbstständige, eigenverantwortliche SchülerInnen
  • Verantwortung für die Gemeinschaft (Rücksicht, eingehen auf andere, Respekt, Wertschätzung)
  • Individualisierung (Aufholen von Lerndefiziten durch differenzierte Lernangebote: Lernkarteien anfertigen, arbeiten in Kleingruppen, Freithemen, ...)
  • Förderung der Kommunikation durch regelmäßige Klassenversammlungen, Präsentationen von Arbeiten, Feedback geben können, Konflikte ansprechen

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Schüler bei der Freiarbeit

 
 

Differenzierung für das nächste Schuljahr

 

Sprankel Dagmar

Freitag, 7. September 2012

Zuletzt geändert:
Samstag, 8. September 2012

Kein Kommentar

 

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre haben wir uns für dieses Schuljahr auf folgende Hilfestellungen geeinigt:

  • Möglichst einfache Texte
    die Schüler müssen gerade zu Beginn einer Lernaufgabe zunächst einmal viel Text lesen. Für viele Schüler ist dies schon die erste Hürde, die sie überwinden müssen. Daher hat sich unser Team darauf geeinigt besonders darauf zu achten, dass die Texte leicht verständlich und nicht zu lang sind.
  • Verschiedene Schwierigkeitsgrade
    die Schüler erhalten die Möglichkeit unter maximal 3 verschieden Levels Aufgaben zu wählen. Wichtig dabei ist die Kommunikation mit den begleitenden Lehrpersonen, die die Schüler beraten können, welcher Level sich für sie der geeignete ist.
  • Quantität
    Für einige Schüler ist das Arbeiten unter einem gewissen Zeitdruck das Problem. Sie haben ein anderes Lerntempo und diesem soll Rechnung getragen werden, indem der Schüler nicht alle Aufgabenstellungen erledigen muss. Auch in diesem Fall ist das Gespräch mit den Lehrpersonen wichtig, um gemeinsam zu entscheiden welche Aufgaben vorrangig erledigt werden sollen. Wird dieser Umstand ignoriert, haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Schüler abschreiben, damit der Arbeitsauftrag als erledigt abgehakt werden kann. Allerdings wird auf diesem Weg viel beschriebenes Papier produziert ohne Sinn und Gehalt.
  • Farben für einzelne Fächer
    Nicht jedem Schüler gelingt es Ordnung zu halten und die Übersicht über die einzelnen Lernaufgaben zu behalten. Dadurch kam die Idee auf, jedem Fach eine Farbe zuzuordnen. Somit sind alle gelben Zettel für Deutsch, rosa Blätter für Englisch, u.s.w..
  • Verwendung von Symbolen
    In den einzelnen Lernaufgaben treten immer wieder gleiche Arbeitsanweisungen auf, die wir nun durch Symbole visualisieren wollen. So gibt es ein Zeichen für die Arbeit mit dem PC, die Schere, wenn etwas auszuschneiden ist, e.t.c.

Symbolliste für Lernaufgaben.pdfSymbolliste für Lernaufgaben.pdf

 

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