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Vis@vis-Workshop (1-10/52) Deutsch

 
 

Lost in reflextion. Die multimediale Geschichte eines Verfalls

 

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Samstag, 11. November 2017

 

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Lost in reflexion. Die multimediale Geschichte eines Verfalls.

 

Bozen, Bahnhof, 18. Juli 2017, 7.30 Uhr

steveconnors21

Endlich. Endlich angekommen. Endlich reflektiert unterrichten. Endlich beginnt der UBK!! Welch neue Erkenntnisse, Abenteuer auf mich warten werden? Im Juli an die Uni fahren? Eigentlich egal, der Sommer ist ohnehin viel zu lang und heiß. Und die Uni wird bestimmt super klimatisiert sein. Wie ich mich freue. Das wird spitze. Oh, Zug nach Brenner. Treuer Weggefährte! Wie damals als Student! Jujuju

 

Brixen, Uni, 21.09, 16.15

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Hm. Doch nicht so einfach, wie gedacht. Irgendwie unübersichtlich. Direkt, indirekt, Phase A,B, Reflexion und dann doch auch Evaluation. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich laufe im Kreis. Hatte meine Mutter doch recht mit dem Ratschlag, einen ordentlichen Beruf einzuschlagen? Inklusion, Reflexion, Integration, Migration, Hospitation.

 

Bozen, Bibliothek, 03.03.18, 23.12 Uhr

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Weiter. Fort…These, Synthese, Hypothese. Fläschle. Kaffee wird zum Lebenselixiert. Weiter, Marsch, Avanti. D., gib nicht auf. Weiter. Reflexion Hospitation Inklusion. Und immmmmer Räflexion.. Wie schreibt man das eigentlich? Kaffeekafee

Regionalzug 4045, Brenner-Bologna.

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Endlich geschafft, dachte schon, die hört gar nicht mehr auf. So. Freue mich auf den schönen Samstagabend mit E., jujuju. Nur kurz die Augen schließen, ach, wie schön der Zu…….

Drei Stunden später, Bozen, romantisches Lokal, vielleicht Nadamas.

Cloud

Ernsthaft: Kann man eine Person lieben und mit ihr zusammenwohnen, ohne zu wissen, ob es sie überhaupt gibt? Ich kenne mich nicht mehr aus. Die Abende verbringe ich alleine, gehe schlafen und wache alleine auf. Auf dem Küchentisch steht eine benutzte Kaffeetasse? Ist sie wirklich von D. oder doch von mir? Bilde ich mir diese Person nur ein oder gibt es sie wirklich? Ich werde langsam verrückt. Ich dachte wir hätten uns heute verabredet. Ich ging zum Bahnhof, um ihn abzuholen, aber niemand stieg aus dem Zug aus. Glaubst du ich bilde mir das alles nur ein?

Bozen, Bahnhof, 16.07.17

Letzter Tag.  Am Ziel. Lehrbefähigung. Kinder warten auf ihre Mütter und Väter aus dem UBK.

Roberto Alvares

Lautsprecherdurchsage: Regionalzug 4045 von Brenner über Brixen entfällt.

 

 
 

WIR

 

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Samstag, 11. November 2017

 

 

WIR
 

Wir begegneten uns im Zug Richtung London.

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Ich war auf der Heimreise meiner Arbeitssitzung nahe der Kleinstadt xy. Ich heisse Priscilla, bin 21 Jhare alt, verwitwet und bin die mit dem Muttermal hintern dem rechten Ohr. Ich saß in dem Zugabteilung Nr. 21, das in dem die Sprayer schon Hand angelegt hattes. Es war der perfekte Tag und dann traf ich ihn... Romulus aus Sibirien. Er hatte sehr feines Haar das er zu wunderbaren Zöpfen geflochten trug.

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 Dann erzählte e mir wir er vor 25 Jahren seine beiden Geschwister in Novosibirsk am Bahnhof verloren hat. Er war der Älteste und sollte sie zur Oma auf die Datscha in Kostroma begleiten.

kinder

Romulus versinktin Düsternis und Priscilla tröstet ihn, dass auch sie als Kleinkind verloren gegangen ist. Damlas in Wien. Sie schaute über die Brüstung einer 300 Jahre alten Brücke den Enten beim Schwimmen zu, als ihre Elten verschwanden.

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Nun wurde auch Priscilla ganz traurig und sie beschlossen sich gegnseitig in einem heimeligen Pub in Londoner Innenstadt bei einer Tasse heissen Kako zu trösten...

Cloud

Es wurde ein sehr romantischer Abend.

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Silke

 

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Freitag, 25. November 2016

 

Es war einmal an einem sonnigen Spätsommertag. Ein laues Lüftchen wehte durch die Straßen, der Obstverkäufer pries seine frischgepressten Multivitaminsäfte an und am spärlich besuchten Zeitungsstand investierten die zwei älteren Damen von Nebenan ihre kürzlich erhaltene Rente in Lottoscheine. Die Straßen waren leergefegt, denn die Kinder, die in den Ferien tagein tagaus Himmel und Hölle gespielt hatten, drückten längst wieder die Schulbank.

Inmitten des Geschehens, an der Bushaltestelle neben dem Postamt, das erst kürzlich geschlossen hatte, saß Tanja und steckte sich eine Zigarette an. Nach langem Überlegen, was sie heute anziehen sollte, hatte sie sich für den schwarzen Mantel entschieden, in dem sie so elegant wirkte. Auch in ihre Haare hatte sie einige Zeit investiert und das Make-up hatte sie absichtlich dezent aufgetragen. Das Resultat der stundenlangen Arbeit mit Lockenstab und Rundbürste ließ jedoch zu wünschen übrig. Doch wen kümmerte das schon? Sie war ohnehin viel zu aufgeregt, um sich darüber noch Gedanken zu machen. Eigentlich müsste sie jetzt gerade im Mathematikunterricht ihre Prüfung nachschreiben... All das war jetzt unbedeutend. Sie musste sich auf das konzentrieren, was vor ihr lag.

Frau

Sie wartete auf Silke, ihre erste große Liebe. Diese war vor zwei Jahren nach San Francisco gereist, um ihren Vater zu suchen. Erst hatten sie noch versucht, in Kontakt zu bleiben, doch die Nachrichten waren weniger und weniger geworden und so hatten sie sich schließlich ganz aus den Augen verloren. Tanja hatte es kaum glauben können, als an diesem Morgen ihr Telefon geklingelt hatte. Silke würde zurück kommen. Vielleicht konnten sie ja dort anknüpfen, wo sie vor zwei Jahren unterbrochen worden waren...

Tasche

Schon von Weitem sah Tanja Silke auf sich zukommen und traute ihren Augen kaum. Silke war kaum wiederzuerkennen. Aus der stilsicheren, anmutigen heranwachsenden jungen Frau von vor zwei Jahren, war ein Mauerblümchen im Straßenköteroutfit geworden. Ihre Haare waren fettig und ungepflegt. Nicht einmal der Schmutz auf ihrem ungeschminkten Gesicht verdeckte die Rötungen und nachtschwarzen Augenringe. Mit schwerem Schritt schleppte sie ihren trägen Körper samt Obdachlosentasche die Straße entlang. Silke war verwahrlost.

OPEN END

 
 

Ein Spaziergang

 

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Freitag, 25. November 2016

 

Klaus und Klaudia gingen durch die Stadt, weil sie schnell nach Hause wollten. Sie hatten lange gearbeitet und waren sehr mürrisch, nichts hatte funktioniert, alles war umsonst gewesen.

Unbenannt

Da sahen sie im Fenster eines Hauses eine Frau, die sie noch nie gesehen hatten. Ihr Rücken zierte ein Tattoo, ihre Kleidung aus Leder mit vielen Litzen anstelle eines Reißverschlusses gefiel den beiden überhaupt nicht. Was wollte die hier?

 

 

 

 

 
 

Wenn die Zukunft düster wirkt

 

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Freitag, 25. November 2016

 

Barszene

"Wie soll ich mich entscheiden? Was soll ich tun?", fragt Anna, während sie geknickt am Tresen sitzt und starr vor sich hinblickt. Sophia lehnt sich ihr wohlwollend entgegen: "Lass uns mal Für und Wider abwägen. Schließlich musst du mit der Entscheidung leben."

"Wie soll ich das alles unter einen Hut bringen: Ausbildung, Wohnung, Beziehung - und jetzt auch noch ein Kind?"

Zugszene

Träume ich? Ist das wirklich passiert? Stellenabbau, Wirtschaftskrise, die jüngsten Mitarbeiter müssen gehen. Was genau meint er mit neuen Möglichkeiten? Julia kommt jetzt in die Schule, Schwimmkurs für Stefan und in zwei Wochen ist die Miete fällig. Wie soll ich das Lydia erklären?

Zeitung

Düstere Zukunftsprognosen für die Jugend

Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstitutes der SOWI Innsbruck zeichnet ein dramatisches Bild der beruflichen und sozialen Perspektiven der heute 15-35Jährigen. Mit einer Arbeitslosenquote von 40% sehen sich immer weniger Jugendliche in der Lage Familie zu gründen und ihre soziale Unabhängigkeit zu wahren. Besonders junge Familienväter leiden immer häufiger an Depressionen aus Angst, die eigene Familie nicht mehr versorgen zu können.

 
 

Ein Spaziergang

 

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Freitag, 25. November 2016

 

unspecifiedPeter und Paula spazierten an einem schönen Tag durch die Straßen in einer kleinen Stadt. Sie wollten ihre Freundin besuchen.

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Als sie zu ihrem Haus kamen, waren sie sehr überrascht. Sie hatte sich ein neues Tattoo stechen lassen und trug ein schulterfreies Kleid mit Spaghettiträgern, dessen Oberteil wie ein Korsett aussah. Sie waren sehr überrascht, weil ihre Freundin, namens Utte, immer nur hochgeschlossene und klassische Kleider getragen hatte. Sie fragten sie nach dem Grund ihrer Verwandlung. Utte antwortete, sie wolle endlich ein neues Leben anfangen. Bisher seien immer nur alte, dicke Männer auf sie aufmerksam geworden, sie wolle endlich einmal einen jungen, attraktiven Mann haben.

 

 
 

Die schwarze Katze

 

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Freitag, 25. November 2016

 

Die schwarze Katze gehörte einem Kind namens Martin.   

Katze

Martin spielte gerne mit der Katze und er nahm sie überallhin mit. 

FüßeDie Katze hielt sich viel lieber im Freien auf, als im Haus. Auch bei Regen durchstreifen sie Wiesen und Wälder. Martin schützt sich mit dem gelben Regenmantel.

Kind

 

 
 

Eine Reise nach nirgendwo

 

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Freitag, 25. November 2016

 

Am Morgen danach entschloss ich mich endlich, den Brief zu schreiben:

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[https://crazyrasenmaeher.wordpress.com/2012/02/14/uberlegter-brief/]

      "Es ist endgültig aus!"

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Nach einer langen Nacht des Haderns hatte ich endgültig die Nase voll. Ich fahre weg!

 Sogleich schnappte ich meine Zahnbürste und Zahnpasta und machte mich auf den Weg zum Zentralbahnhof. Dort angekommen...

Bahnhof

 ... kaufte ich ein Ticket für den ersten Zug, der die Stadt verließ. Ohne wirklich zu wissen, wohin der Zug fährt, suchte ich den richtigen Bahnsteig und stieg ein.

In Gedanken versunken saß ich einfach da und nahm die Landschaft kaum war. Irgendwann hörte ich, dröhnend wie einen Donnerschlag, eine Stimme: "Next stop: airport".

Überstürzt stand ich auf und verließ den Zug.

Auch am Flughafen war mir kaum bewusst, was ich tat, als ich ein Last-minute-Flug buchte.

Dann hieß es warten...

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Währenddessen schaute ich den ankommenden und abfliegenden Flugzeugen zu ...

Flugzeug

 

 
 

Mein Weg...

 

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Freitag, 25. November 2016

 

Gestern habe ich endlich die Nachricht von Marie bekommen, dass sie mich am Bahnhof von Minnesota abholt und ich einen Monat bei ihr wohnen darf. Ich war gestern sehr glücklich, aber heute Morgen habe ich einfach Angst. Angst vor der unbekannten Stadt, Angst vor allem, was mich erwartet.

 

 

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Vorschlag Multimediageschichten

 

Angerer Harald

Angerer Harald

Donnerstag, 24. November 2016

Zuletzt geändert:
Freitag, 25. November 2016

 

Verfassen Sie bitte eine "Multimedia-Geschichte" nach Thema und Textsorte Ihrer Wahl!

Rahmenbedingungen:

1. Bilden Sie Zweiterteams

2. Sichten Sie die vorgegebenen Multimediainhalte Ihrer Gruppe

3. Entwerfen Sie ein Exposé für Ihre Geschichte, das Ihnen die Möglichkeit bietet, alle vorgegebenen Multimediainhalte und auch eigene dafür erzeugte in die Geschichte einzubinden.

4. Melden Sie sich mit einem der blikk-Accounts an und legen Sie los.

Tipps:

  • Speichern Sie von Zeit zu Zeit zur Sicherheit Ihre Geschichte mit "Versteckt speichern" ab
  • Die Multimediadateien aus der Dropbox müssen zuerst lokal abgespeichert werden, bevor sie mit Upload in die Schreibwerkstatt befördert werden.

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