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Projektwoche "Rassismus" (1-2/2) Deutsch

 
 

Projekt Schule ohne Rassismus

 

gümüs hatun

Montag, 22. Juni 2009

 

Inhaltsangabe

Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte

Das Buch „Onkel Toms Hütte" erscheint 1853. Es beruht auf wahren Begebenheiten und zeigt, wie es in Amerika zur Zeit der Sklaverei zugegangen ist.

Tom lebt mit vielen anderen Sklaven auf der Farm von Mr. Shelby. Er ist dort der beste Sklave, aber als Mr. Shelby stirbt, beschließt seine Frau, einige Sklaven zu verkaufen. Tom und Harry, der kleine Sohn der Sklavin Eliza, sollen an den Sklavenhändler Mr. Haley verkauft werden.

 

Eliza flieht aber mit Harry, sie will nach Kanada. Mr. Haley jagt die beiden. Er kann sie aber nicht fangen. Eliza findet auf der Flucht ihren Mann George, der ebenfalls ein geflohener Sklave ist. Der Familie gelingt gemeinsam die Flucht nach Kanada.

Tom wird von Mr. Haley mit auf einen Dampfer genommen. Dort lernt er Evangelina kennen. Sie ist die Tochter von Mr. Saint Care. Dieser kauft Tom, nachdem Tom Evangelina, die in den Fluss fällt, rettet. Tom wird Kutscher bei den Saint Clares. Tom soll frei gelassen werden, aber Mr. Saint Clare stirbt, bevor Tom seinen Freibrief bekommt. Mrs. Saint Clare verkauft Tom.

Mr. Legree wird der neue Besitzer. Er behandelt seine Sklaven sehr schlecht. Tom hilft anderen Sklaven. Er lässt sich nicht von Mr. Legree beherrschen. Er sagt, nur Gott bestimmt über sein Leben. Mr. Legree lässt Tom totschlagen.

Mr. Shelbys Sohn George findet Tom sterbend. Er beerdigt ihn. Mr. George lässt nun alle seine Sklaven frei. Manche wollen das gar nicht. Sie haben Angst vor der Zukunft. Mr. George stellt ihnen frei zu gehen oder für Bezahlung für ihn zu arbeiten.

 
 

Ich wünsche mir wieder klein zu sein.

 

Dautaj Agonis

Dienstag, 19. Mai 2009

  Ich wünsche mir wieder klein zu sein. Als ich geboren wurde, war ich ein kleines schwarzes Baby, alle mochten mich, egal ob weiße oder schwarze Menschen. Ich kann mich noch daran erinnern, als alle Leute nur nette Dinge zu mir sagten, z.B. „Hat der ein schönes Lächeln und die Kugelaugen, einfach ein Traumkind.“ Aber schon ein paar Jahre später, als ich dann 14 Jahre war, erlebte ich genau das Gegenteil: Viele Menschen beschimpften mich mit „Ey du, Straßenkind und Neger“. Immer wenn sie zu mir „Neger“ sagten, ging es mir so schlecht, dass ich dachte: „Warum lebe ich eigentlich?“ Mein Vater hatte mir erzählt, dass „Neger“ für schwarze Menschen ein ganz schlimmes Wort ist. Mein Opa war früher ein Sklave, und die schwarzen Sklaven nannte man „Neger“, deswegen fühle ich mich sofort schlecht, weil ich dann an meinen Opa denke. Fast jeden Tag, wenn ich zur Schule gehe und in der Klasse bin, steht auf der Tafel etwas über Schwarze. Z.B. hatte Marco letztens geschrieben: Ich mag keine schwarze Schokolade, weil sie aus dem Negerland kommt.Und darüber stand in einer Riesen-Blase: HaHaHaHaHa!  Einmal kam es sogar vor, als ich mit dem Schulbus nach Hause fahren wollte, dass ich aus Versehen gegen einen älteren Mann stieß, weil alle in den Bus reinstürmten, dass der alte Mann sagte: „Ey pass mal auf! Was willst du hier? Geh doch dahin, wo du hin gehörst!“ Alle lachten im Bus und ich stand alleine da. Ich wollte eigentlich weinen vor Wut, aber ich dachte mir, lieber nicht, sonst schreiben das alle an die Klassentafel.Ich hatte mich so gefreut, dass endlich Wochenende war. Ich erzählte alles meinen Eltern.
Meine Eltern riefen sofort in der Schule an und beschwerten sich bei dem Direktor, das er was unternehmen sollte, aber das tat er nicht. Deshalb ging es leider immer so weiter.
Ich wünschte, ich wäre immer klein geblieben. Ende.   Agonis,Emre,Ciya  
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