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Über das Lernen nachdenken (1-2/2)

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Eine Möglichkeit, die Kinder zu genauem Arbeiten hinzuführen

 

Goegele Judith

Dienstag, 8. März 2016

Zuletzt geändert:
Mittwoch, 4. Mai 2016

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In den letzten Unterrichtsjahren ist mir immer wieder aufgefallen, dass die Schüler und Schülerinnen das Datum fehlerhaft bzw. unvollständig schreiben.

Eine simple Methode schaffte Abhilfe.

Die Kinder haben vier Minuten Zeit um das Datum und die Überschrift in ihr Heft zu schreiben und ihre Arbeitsmaterialien zu organisieren. Wer fertig ist, steigt auf seinen Stuhl und wartet ab.

licht

Nach dem Spruch 1, 2 ,oder 3- letzte Chance vorbei. Ob es wirklich richtig steht, siehst du, wenn das Licht angeht!"

Die Lehrerin geht von Kind zu Kind und schaltet eine kleine Taschenlampe an, wenn das Datum vollständig und korrekt geschrieben wurde.

licht 2

Wenn das Licht nicht angeht, heißt das, dass etwas fehlt bzw. falsch geschrieben wurde. Die Kinder, bei denen das Licht angegangen ist, setzten sich, die anderen verbessern oder ergänzen das Datum.

Seit ich diese simple Methode anwende, geht mittlerweile bei mehr als der Hälfte der Schüler "das Licht an". Zudem kann mit dem Arbeitn viel rascher begonnen werden, da nach fünf Minuten Datum und Überschrift korrekt geschrieben wurden, währen es früher oft viel länger dauerte, bis die Schüler sich orgenisiert hatten.

 
 

Unser Kindersprechtag:

 

Goegele Judith

Dienstag, 22. Dezember 2015

Zuletzt geändert:
Dienstag, 29. Dezember 2015

Kein Kommentar

 

 "Gemeinsam unterwegs"

Da die Elternsprechtage an unserer Schule ohne Anwesenheit der Kinder stattfinden, haben wir Lehrpersonen im heurigen Schuljahr beschlossen, einen Kindersprechtag einzuführen, den wir dreimal im Laufe des Schuljahres wiederholen möchten.

Dabei bespricht jede Lehrperson einzeln mit den Schülern Punkte aus verschiedenen Bereichen (Arbeitsverhalten, Sozialverhalten und Lernverhalten) und füllt gemeinsam mit dem Kind ein dafür vorbereitetes Raster aus.

Anschließend wählt sich jeder Schüler mithilfe der Lehrperson zwei Vorsätze aus, die besonders wichtig für ihn sind.

Er versucht sie bis zum nächsten Kindersprechtag umzusetzen. Damit diese Vorsätze nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich festgehalten werden und für die Kinder täglich sichtbar sind, werden sie auf ihren Fußabdruck geschrieben und schön verziert. Den Fußabdruck haben wir im Vorfeld auf Karton übertragen und ausgestupft.

 

kindersprechteg

Eine Schülerin bereitet ihren Vorsatzfuß vor:

„Ich bin auf dem Weg“

Die fertigen Fußabdrücke werden dann unter der Tafel in der Klasse aufgehängt.

Immer wenn es einem Schüler gelingt, einen seiner Vorsätze besonders gut umzusetzen, wird dies mit einem Punkt auf dem Fußabdruck belohnt. Am Ende des Schuljahres wollen wir mit den vielen bunten Kartonfüßen ein Mandala legen und ein Fest feiern.

Diese Aktion kommt bei unseren Schülern sehr gut an. Es ist für sie eine wertvolle Erfahrung, über ihr Verhalten und ihre Arbeitsweise zu sprechen und sich Ziele vorzunehmen, die realistisch sind. Besonders interessant finde ich, dass es den Schüler mit jedem „Kindersprechtag“ leichter fällt, sich selbst einzuschätzen und realistische Ziele zu definieren.

 

 

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