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Demokratie und Partizipation (1-5/5)

 
 

Aktivitätenwürfel - Partizipation mit Kindern

 

Kindergarten

Dienstag, 16. März 2021

 

Einen Würfel aus Karton falten:

Anleitung Würfel falten

Jede Seite des Würfels wird gestaltet und zeigt mit Bild und Schrift einen gesammelten Vorschlag/Idee einer Aktivität, die man mit der Familie gemeinsam unternehmen möchte. Alle Familienmitglieder sind an der Ideenplanung beteiligt (einige Vorschläge: Spaziergang, Geschichte lesen, gemeinsames Musizieren, schwimmen, backen, kuscheln, (Brett)spiele spielen, Fußball spielen, ...

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Dann einigt man sich auf einen Tag/Tageszeit in der Woche, an denen der Würfel zum Einsatz kommt. Abwechselnd wird gewürfelt und gemeinsam wird die gezeigte Aktivität durchgeführt.

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Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Demokratie und Partizipation

  • Die Erweiterung der sozialen Kompetenzen (Das Kind erkennt die eigenen Seins- und Sichtweisen, äußert diese und lernt sie zu vertreten, es nimmt die Sichtweise anderer wahr und respektiert sie, kann die eigenen Interessen mit anderen Interessen in Einklang bringen)

Sprache, Schriftsprachkultur, Zwei- und Mehrsprachigkeit

  • Die sprachliche Kompetenz wird gestärkt (Ideen sammeln und darüber sprechen; Ausdrucksfähigkeit des Kindes und die Fähigkeit aktiv zuzuhören und seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen)

Ästhetik, Kunst und Kultur

  • Das Sammeln von Erfahrungen mit Formen, Farben und Figuren (die Kinder erweitern ihre feinmotorischen Kompetenzen: beim Würfel basteln (schneiden, kleben)
 
 
 

Demokratie und Partizipation, Beteiligung und Mitbestimmung

 

Kindergarten

Dienstag, 26. Januar 2021

 

Wenn von Partizipation und Demokratie von Kindern die Rede ist, dann sind damit Möglichkeiten der Mitbestimmung im Alltag mit Kindern gemeint. Kinder werden im Tagesablauf, im Tagesprogramm, bei organisatorischen Abläufen, bei der Erstellung und Ausarbeitung von Regeln miteinbezogen. In einer Familie kann sehr gut ein täglicher Redekreis angeboten werden. Ein Redekreis ist eine einfache, aber kraftvolle Art der Kommunikation. Jedes Familienmitglied hat dadurch die Möglichkeit, sich mitzuteilen. Die Kinder lernen, offener miteinander zu reden und aufmerksamer zuzuhören.

Es empfiehlt sich, den Kindern einen Redestab (oder Redestein, Redefeder) anzubieten. Der Redestab ist ein Gegenstand, der Raum, Zeit und Möglichkeit zum Sprechen gibt. Er kann selbst gestaltet werden, z.B. mit Glitzer versehen, mit Farben bemalt -er soll einladend wirken. Der Redestab geht reihum und es redet jeweils nur der, der ihn hält. Alle anderen hören einfach zu. Einige Grundsätze helfen, dass der Kreis gut gelingen kann:

Alle Familienmitglieder treffen sich zunächst, um gemeinsam die ihnen wichtigen Grundsätze zu besprechen:

  • Wann soll der Redekreis stattfinden? Tageszeit-Uhrzeit -täglich-wöchentlich

Familien, die dies bereits praktizieren, berichten, dass sich diese Form der Kommunikation am Abend nach dem Abendessen sehr gut eignet. Die Kinder tragen bereits ihre Pyjamas, haben auch schon ihre Zähne geputzt – sind also schon fast bereit, ins Bett zu gehen.

  • Wo findet der Redekreis statt? Im Wohnzimmer, auf dem Teppich oder auf dem Sofa?
  • Gestalten die Familienmitglieder eine einladende Mitte? Kerze-Blume-hier kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden
  • Wie ist der Ablauf des Redekreises?

 

1.       Befindlichkeitsrunde: Wie fühle ich mich? Wie geht es mir? Sollte sich jemand nicht wohlfühlen, dann kann gefragt werden: Was brauchst du?

2.       Gibt es etwas Besonderes zu erzählen? Erlebnisse?

3.      Wie schaut unser Wochenplan aus? Wie schaut der morgige Tag aus? Wie organisieren wir den Tag? Welche Vorhaben gibt es? (Organisatorisches)

  • Die letzte Runde des Redestabes gibt noch jedem Familienmitglied die Möglichkeit zu sagen: Habe ich alles gesagt? Bin ich zufrieden?
  • Abschluss: Es kann noch ein Lied gesungen werden oder eine Geschichte vorgelesen werden.

Ein Redekreis unterstützt eine respektvolle Kommunikation und ein gemeinschaftliches Miteinander. Jeder spürt, dass er teilhaben und mitbestimmen kann. Partizipation und Demokratie können gut gelingen, wenn Kinder dabei von Erwachsenen unterstützt, bekräftigt und begleitet werden.

 

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Demokratie und kindliche Partizipation

  • Demokratisches Handeln zählt zu den wichtigsten Grundlagen unserer Gesellschaft. Das Kind übernimmt Verantwortung, bestimmt mit und achtet auf die Würde eines jeden Kindes. Das Kind trifft Entscheidungen, die sein eigenes Leben und das Leben der Gemeinschaft angehen. Das Kind lernt, Kompromisse einzugehen, gemeinsam Lösungen auszuarbeiten und mit sozialen Konflikten umzugehen.
 
 
 

Ratespiel zum Thema „Nikolaus“

 

Kindergarten

Freitag, 4. Dezember 2020

Zuletzt geändert:
Dienstag, 15. Dezember 2020

 

Dieses Spiel kann evtl. auch als Memory (Variante 1) oder mathematisches Legespiel (Variante 2) verwendet werden!

Was brauchen wir dazu?

2 Legetücher in rot und grün – verschiedene Nikolausgaben: Äpfel, Mandarinen, Wal- und Erdnüsse, Feigen, Bonbons usw.

Für das Memory benötigen wir von allen Gegenständen jeweils 2 gleiche und für das mathematische Legespiel von jedem Gegenstand, 1 – 6 Stück der verschiedenen Materialien (z.B. 1 Apfel, 2 Mandarinen,   3 Walnüsse, 4 Bonbons, 5 Feigen, 6 Erdnüsse).

Hinführung zum RATESPIEL  bzw. zu den 2 Varianten:

auf das grüne Tuch werden die Nikolausgaben platziert, eine kleine Gruppe von Kindern merken sich so viele Dinge wie möglich davon. Die Gegenstände werden mit dem roten Tuch abgedeckt und die Kinder dürfen einzeln raten, was sich unter dem roten Tuch alles verbirgt.

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IMG_1858Das Memory (Variante 1) wird wie üblich gespielt (Joghurtbecher dienen zum Abdecken).IMG_1873

Beim mathematischen Legespiel (Variante 2) werden die Nikolausgaben, von 1 – 6, in einer Reihenfolge untereinander hingelegt. Die Kinder raten einzeln, welche Anzahl von jedem Material unter dem roten Tuch versteckt ist.IMG_1859

Im Anschluss lassen sich alle gemeinsam die Nikolausgaben schmecken und können dabei auch noch, ganz im Sinne des „Hl. Nikolaus“, das Teilen lernen.

 

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Sprache, Schriftsprachkultur, Zwei- und Mehrsprachigkeit

  • Die  sprachliche Kompetenz wird gestärkt (v.a. durch das Benennen der einzelnen Dinge), besonders die Merkfähigkeit wird angeregt.

Mathematik

  • In Bezug auf Mathematik wird das Klassifizieren nach Merkmalen aber auch das Entdecken von Reihenfolgen und der Umgang mit Mengen gefördert.

Religiosität und Werteorientierung/Demokratie und kindliche Partizipation

  • Ebenso wird auf das Übermitteln von bestimmten (religiösen) Werten, sowie auf das gemeinsame Miteinander ein weiterer Akzent gesetzt.
 
 
 

Kinder haben Rechte

 

Kindergarten

Donnerstag, 16. Juli 2020

 

Menschenrechte kennen wir so einige, doch wie sieht es mit den Kinderrechten aus? Die Rechte jener Personen, die am meisten Schutz brauchen? 

Kinder und Jugendliche haben genauso Rechte wie Erwachsene, das sollte uns allen bewusst sein. Und weil sie so wichtig sind, haben wir zehn davon aufgelistet.

Das Recht auf:

  • Gleichheit
  • Gesundheit
  • Bildung
  • Spiel und Freizeit
  • Freie Meinungsäußerung und Beteiligung
  • Gewaltfreie Erziehung
  • Schutz im Krieg und auf der Flucht
  • Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung
  • Elterliche Fürsorge
  • Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung

Mehr dazu gibt es auf www.unicef.de/informieren/materialien/kinderrechtskonvention-verschiedene-sprachen nachzulesen.

Kinderrechte Ausmalbild.pdf

Das Ausmalbild hat Huberta Knoll für uns gestaltet.  Beim Ausmalen können Sie mit Ihrem Kind ins Gespräch über die Kinderrechte kommen. Vielleicht werden Sie überrascht sein, wieviel Ihr Kind bereits darüber weiß.

 Viel Spaß dabei!

 Die Multiplikator*innen der “Vorurteilsbewussten Bildung” des Kindergartensprengels Meran/Lana

Für den Inhalt zeichnet sich verantwortlich: Deborah Waldboth

 
 
 

Philosophieren mit Kindern

 

Kindergarten

Montag, 18. Mai 2020

 

Kinder hinterfragen die Welt, lernen dadurch Zusammenhänge zu verstehen und erweitern ihren Horizont. Durch das gemeinsame Philosophieren werden Gedanken miteinander geteilt, man erfährt nicht nur was der oder die andere denkt sondern auch wie.

Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

Einführung: Philosophieren mit Kindern 

https://www.familienhandbuch.de/babys-kinder/bildungsbereiche/wertorientierung/mitkleinkindernphilosophieren.php 

Ein Radiointerview mit der Kinderphilosophin Doris Daurer: 

https://vorarlberg.orf.at/v2/radio/stories/2880201/ 

 

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Religiosität und Werteorientierung

  • Das Kind hat eine positive Weltsicht und einen offenen, strukturierten Weltzugang - das Kind erfährt ein gestärktes Vertrauen. Sein Alltag ist in einem größeren Sinnhorizont verortet. Es erfährt und kennt soziale Haltungen wie Aufmerksamkeit und Respekt und kann sie in der Gemeinschaft umsetzen. Es kennt verschiedene gebetsformen als mögliche Ausdruckweisen menschlicher Kommunikation.
  • Das Kind verfügt über soziale Kompetenz im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen - das Kind kennt Vorbilder im Handeln und im Glauben. Es hat ein vielfältiges Handlungsrepertoire im Umgang mit unterschiedlichen Situationen im sozialen Leben.

Gesellschaft, Wirtschaft und kulturelle Umgebung

  • Kenntnis der sozialen Bedeutung von Familie, Wohnung und Nachbarschaft -  Je selbstständiger und vielfältiger sich ein Kind mit seiner Umgebung auseinandersetzen kann, desto mehr kann es sich mit seinem erweiterten Lebensraum identifizieren, sich als Teil einer größeren heterogenen Gemeinschaft erleben und sich auch in verschiedenen sozialen Welten zurechtfinden.

Demokratie und kindliche Partizipation

  • Die Erweiterung der sozialen Kompetenzen - das Kind erkennt die eigenen Seins- und Sichtweisen, äußert diese und lernt sie zu vertreten, es nimmt die Sichtweise anderer wahr und respektiert sie, kann die eigenen Interessen mit anderen Interessen in Einklang bringen und Konflikte konstruktiv lösen.
  • Das Übernehmen von Verantwortung - das Kind übernimmt für sich und andere Kinder Verantwortung, fühlt sich zuständig für die eigenen Belange und die der Gemeinschaft.
  • Die Einflussnahme und der Ausbau der Fähigkeiten zur demokratischen Teilhabe - durch das Leben in der Gemeinschaft lernt das Kind die Bedeutung von Regeln für das Zusammenleben sowie Gesprächs- und Abstimmungsregeln kennen und anwenden. Außerdem lernt es, einen eigenen Standpunkt einzubringen und zu überdenken, andere Ansichten anzuhören und zu respektieren sowie Kompromisse einzugehen.
 
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