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Emotionaliät und soziale Beziehungen (1-4/4)

 
 

Fantasiereise

 

Kindergarten

Kindergarten

Donnerstag, 25. Juni 2020

 

Für die Eltern: Wieso? Warum? Wie?

Fantasiereisen sind geführte Tagträume, die positive Gedanken und Gefühle vermitteln. Eine Fantasiereise wird mit ruhiger Stimme vorgelesen, während dein Kind die Augen schließt, der Stimme folgt und sich alles bildlich vorstellt.

Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen einer „realen“ Erfahrung und einer Erfahrung, die sich nur im Kopf abspielt. Fantasiereisen nutzen genau diese Wirkung des Kopfkinos.

Beachtet ein paar Dinge:

1.Sprecht mit einer ruhigen Stimme

2.Schafft eine gemütliche Atmosphäre, auch kann eine im Hintergrund schöne, leise Instrumentalmusik unterstützend wirken

3.Langsam und deutlich, mit Pausen vorlesen  (gekennzeichnet durch mehr Abstand)

 

Was können Fantasiereisen bewirken?

-Selbstvertrauen stärken

-mit der eigenen Innenwelt in Kontakt kommen

-Stress abbauen

-Kreativität und die Fantasie anregen

-Konzentration fördern

-Ängste auflösen

-Kraft tanken

-Entspannung lernen

 

Vielleicht habt ihr ja Lust es zu probieren ….? Manchmal fehlt Kindern nämlich der Mut etwas Neues zu versuchen. So geht es auch dem kleinen Drachen „Kann–ich-nicht“.  Egal, ob es um das Aufräumen , Feuerspeien oder Fliegen geht – er ist nicht sicher, dass er es nicht kann.

Danke…

Viel Spass und nur Mut… ihr schafft das!

 

Der kleine Drache Kann-ich-nicht   

(bei den weiterauseinander stehenden Wörtern, legt ihr beim Lesen einfach eine kurze Pause ein)

 

Der kleine Drache „Kann-Ich-Nicht“             Kann-Ich-Nicht – das ist der Name eines kleinen Drachen, der mit seinen Eltern in einer Höhle tief im Wald lebt.       Warum er so heißt? Weil er bei allem, was er tun soll, behauptet, dass er es nicht kann.

Kann ich nicht!“, schallt es kläglich aus dem Wald.        Nanu, wer jammert denn hier so laut, dass es sogar noch über den rauschenden Baumwipfeln zu hören ist? sagt die Eule.       „Kann ich nicht!“ Da! Da ist es schon wieder zu hören.

 Anscheinend ist hier jemand ganz schön verzweifelt.    „Kann ich nicht! Hilfst du mir?“ Das klingt ja so, als würde gleich jemand in Tränen ausbrechen.      Lass uns mal nachsehen, wer hier so laut jammert, dass es alle Waldbewohner hören können.

Siehst du diese Höhle dort?  Inmitten der Bäume , fragt die Eule das Eichhörnchen.     Ich glaube, von hier kommt es.     Lass uns mal hören, ob wir der Stimme schon nähergekommen sind. „Kann ich nicht! Kann ich nicht, hilfst du mir?“ Hast du das auch gehört, sagt die Eule.      Da ist das traurige Jammern wieder – und dieses Mal schon viel lauter.          Wir sind also auf der richtigen Spur. Aber was ist da eigentlich los? Komm, lass uns zusammen in die Höhle gehen und wir schauen nach, wer hier so einen Lärm macht, meint das Eichhörnchen zur Eule.

Oje! Was ist denn hier passiert?           Überall im Kinderzimmer liegen Spielsachen herum, wild durcheinander.             Nichts scheint mehr an seinem Platz zu sein.       Und wer sitzt da, mitten in dem Chaos?           Der kleine Drache Kann-Ich-Nicht.         „Räum jetzt endlich dein Zimmer auf, mein Kleiner“, seufzt Mama Drache und stemmt die Arme in die Hüften. „Es ist schon spät und du musst gleich ins Bett.“                Mit großen Augen schaut der kleine Drache zu ihr auf. Aufräumen?                Das ganze Zimmer? Das kann ja Ewigkeiten dauern.                  Also gibt er kläglich zurück: „Das kann ich aber nicht!“                    „Das ist doch gar nicht schwer. Schau mal, der Ball kommt zum Beispiel da hinten in die Kiste             und die Bücher gehören in dein Regal“, erklärt Mama Drache.

„Kann ich nicht! Hilfst du mir?“                    Der kleine Drache lässt den Kopf hängen und schon kullern dicke Tränen. Liebevoll tupft Mama Drache ihm die feuchten Wangen trocken.               „Na komm, ich zeig es dir noch einmal.“                  Sie fängt an, die Spielsachen an ihren richtigen Platz zu legen. Dabei erklärt sie ihm noch einmal, wie man richtig aufräumt und der kleine Drache schaut zu, wie seine Mama das verwüstete Kinderzimmer wieder in Ordnung bringt.

Ein wenig später bringen Mama und Papa Drache den kleinen Drachen ins Bett.

Der kleine Drache  Kann-ich-nicht, schläft bald ein, und ist stolz darauf, dass er gemeinsam mit seiner Mama geschafft hat, sein Zimmer aufzuräumen.

 

(sobald die Geschichte fertig ist, können die Kinder noch nachruhen, man muss sie nicht sofort darauf aufmerksam machen, dass die Geschichte fertig ist….. anschließend die Geschichte kurz besprechen…nachfragen, ob es ihnen auch manchmal so ergeht…)


Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Emotionalität und soziale Beziehungen

  • Entwicklung eines emotionalen Verständnisses von sich selbst - dazu gehört die Fähigkeit, sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden und sie angemessen auszudrücken. Das Kind lernt, belastende Gefühle und Situationen als Herausforderung anzunehmen und zu bewältigen.
  • Wahrnehmung und Verstehen der Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse anderer Menschen - das Kind nimmt die Gefühle anderer wahr und fühlt sich in andere ein. Es erfährt seine eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe, übernimmt die Rolle anderer und lernt dabei, deren Sichtweisen und Verhalten besser zu verstehen.
 
 
 

Heute bin ich...

 

Kindergarten

Kindergarten

Freitag, 12. Juni 2020

 

Ideen zum Umgang mit Gefühlen findet ihr hier.

 Gefühlsuhr

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Emotionalität und soziale Beziehungen

  • Entwicklung eines emotionalen Verständnisses von sich selbst - dazu gehört die Fähigkeit, sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden und sie angemessen auszudrücken. Das Kind lernt, belastende Gefühle und Situationen als Herausforderung anzunehmen und zu bewältigen.
  • Wahrnehmung und Verstehen der Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse anderer Menschen - das Kind nimmt die Gefühle anderer wahr und fühlt sich in andere ein. Es erfährt seine eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe, übernimmt die Rolle anderer und lernt dabei, deren Sichtweisen und Verhalten besser zu verstehen.
 
 
 

Die drei Schmetterlinge

 

Kindergarten

Kindergarten

Freitag, 29. Mai 2020

 

Diese Geschichte von den drei Schmetterlingen wurde frei erzählt nach der Fabel von Wilhelm Curtmann.

Hier könnt ihr sie euch anhören und hier findet ihr den Text sowie einige Ideen zum kreativen Gestalten und Bewegen.

 

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Sprache, Schriftsprachkultur, Zwei- und Mehrsprachigkeit

  • Die Ausdrucksfähigkeit des Kindes und die Fähigkeit aktiv zuzuhören und seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen - das Kind wird bei der Entwicklung vielfältiger, nonverbaler Ausdrucksformen (z. B. Körpersprache, Gestik, Mimik, Bewegung) sowie in seiner Fähigkeit, sich sprachlich mit anderen auszutauschen (Dialog im Rollen- und Theaterspiel), gestärkt. In einem Ambiente, das vielfältige Sprachanlässe schafft, erlebt sich das Kind als aktiver und kompetenter Sprecher, erwirbt Kompetenzen im Hochdeutschen und baut diese aus.

Emotionalität und soziale Beziehungen

  • Wahrnehmung und Verstehen der Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse anderer Menschen - das Kind nimmt die Gefühle anderer wahr und fühlt sich in andere ein. Es erfährt seine eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe, übernimmt die Rolle anderer und lernt dabei, deren Sichtweisen und Verhalten besser zu verstehen.

Ästhetik, Kunst und Kultur

  • Das Sammeln von Erfahrungen mit Formen, Farben und Figuren - durch das Erproben von Gestaltungsprozessen, durch eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege (Zeichnen, Malen, bildnerisches und darstellendes Gestalten) mit verschiedenen Materialien werden Vielfalt und Beweglichkeit im Fühlen, Denken und Handeln unterstützt und gestärkt, das Bewegungs- und Wahrnehmungspotential wird erweitert.
  • Die Erweiterung der Ausdrucksweisen durch künstlerisches Schaffen - das Kind entwickelt Freude, Lust und Neugier am eigenen schöpferischen Tun. Es erfährt Anerkennung und Wertschätzung in seiner Gestaltungslust und -kraft, kennt und findet individuelle Ausdrucksweisen für seine Gedanken und Gefühle.

Bewegung

  • Das Kennenlernen der eigenen körperlichen Möglichkeiten - das Kind macht vielfältige Erfahrungen mit seinem Körper, kann seine motorischen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben und verfeinern.
  • Die Entwicklung von Freude und Ausdauer, das Annehmen von Bewegungsherausforderungen, das kreative Erproben von Bewegungslust - das Kind hat Freude an gemeinsamer Bewegung, baut die Eigenverantwortung aus und übernimmt Verantwortung gegenüber anderen. Es lernt Regeln zu verstehen, auszuhandeln und einzuhalten.
 
 
 

Die Gefühlsampel

 

Kindergarten

Kindergarten

Donnerstag, 14. Mai 2020

 

Damit sich ein Kind emotional weiterentwickeln kann, muss es die Möglichkeit haben, seine Gefühle auszudrücken und seine Gedanken anderen sprachlich mitzuteilen. 

Eine geeignete Methode dazu ist das Bereitstellen einer „Gefühlsampel“.  

Sobald die Kinder die „Gesichter“ sehen, knüpfen sie sofort Assoziationen zu den jeweiligen Gefühlen „Freude, Wut und Trauer“.  

Die Mädchen und Jungen dürfen eine Holzwäscheklammer beim entsprechenden Gesicht anheften und wenn sie möchten, sich auch dazu äußern und ihre Gefühle beschreiben. 

Die Kinder bringen dabei u.a. auch Konfliktsituationen in das Gespräch ein, welche sich während des Tages ergeben haben.  

Durch das Beschreiben des Konfliktablaufs, kann dieser anschließend geklärt werden.

Gefühlsampel

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

 Emotionalität und soziale Beziehungen

  • Entwicklung eines emotionalen Verständnisses von sich selbst - dazu gehört die Fähigkeit, sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden und sie angemessen auszudrücken. Das Kind lernt, belastende Gefühle und Situationen als Herausforderung anzunehmen und zu bewältigen.
  • Wahrnehmung und Verstehen der Gefühle, Stimmungen und Bedürfnisse anderer Menschen - das Kind nimmt die Gefühle anderer wahr und fühlt sich in andere ein. Es erfährt seine eigene soziale Rolle innerhalb einer Gruppe, übernimmt die Rolle anderer und lernt dabei, deren Sichtweisen und Verhalten besser zu verstehen.
Gesundheit
  • Die Entwicklung der Fähigkeit, angenehme und unangenehme Gefühle unterscheiden und Nein sagen zu können - das Kind entwickelt einen bewussten Zugang zu den eigenen Gefühlen und die Fähigkeit, entsprechend darauf zu reagieren.
 
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