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Naturwissenschaft (1-10/38)

 
 

Vogelfutter- Anhänger selbstgemacht

 

Kindergarten

Kindergarten

Montag, 22. Februar 2021

Zuletzt geändert:
Dienstag, 2. März 2021

 

Ihr braucht dafür:

  • Vogelfutter (verschiedene Körner deiner Wahl)
  • Kokosfett
  • Keksformen
  • einen kleinen Teller oder andere Unterlage
  • einen kleinen Topf
  • Wolle, Bast
  • Backpapier

Die ausgewählten Keksformen werden mit Backpapier ausgekleidet, damit das flüssige Fett nicht auslaufen kann und auf einen Teller oder eine andere Unterlage gestellt.

Anschließend wird das Kokosöl in einem Topf leicht erwärmt, bis es schmilzt.

1 Topf (KG Tiers)

Danach werden die verschiedenen Körner mit dem abgekühlten (noch nicht wieder gestockten) Kokosöl vermengt.

2 Mischung (KG Tiers)

Die Masse wird in die mit Backpapier ausgekleideten Keksformen gefüllt. Nicht vergessen, einen kurzen Zahnstocher für das Loch zum Aufhängen hineinzustecken oder das Band in die Form zu legen und   mit dem abgekühlten, noch flüssigen Fett zu übergießen.

3 in Formen füllen (KG Tiers)

Dann braucht es ein wenig Geduld. Man kann die Vogelfutter- Anhänger gerne auch ins Freie stellen, dann härtet die Masse schneller aus.

4 Formen trocknen (KG Tiers)

Nach einiger Zeit können die ausgehärteten Sterne, Schneemänner, Herzen usw. aus den Formen gelöst, ein Band durchgefädelt und an einem Baum oder an einem anderen Ort als Knabberei für die Vögel aufgehängt werden.

5 fertiger Anhänger (KG Tiers)

Variationen:

Möchte man Knödel formen, lässt man die Masse etwas erkalten, formt die Knödel, gibt sie in Netze (Zwiebelnetze, Netze von Knoblauch oder Mandarinen…) und bindet sie mit Spagat zusammen. 

6 Knödel im Netz (Kg Tiers)

Alternativ kann die Masse auch in Muffinformen gegeben werden. Wichtig: in jeden Muffin-Meisenknödel jeweils ein Band hineindrücken, damit das Vogelfutter anschließend gut aufgehängt werden kann.

Foto 3

Wer möchte kann auch Fichten- oder Kiefernzapfen in den Topf mit dem Kokosöl tauchen, sobald es wieder beginnt fest zu werden. Danach kann man sie in der Körnermischung wälzen und diese in die Zwischenräume drücken.

 Vogelfutter selber machen 1

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Naturwissenschaften

  • Das Kind erschließt sich mit allen Sinnen naturwissenschaftliche Erfahrungen, beobachtet, stellt sich Fragen und erlangt so auch naturwissenschaftliche Grundkenntnisse, wie beispielsweise verschiedene Eigenschaften von Stoffen und Aggregatzustände (fest, flüssig...)
  • Das Kind beobachtet, welche Vögel zur Futterstelle kommen und was das bevorzugte Nahrungsmittel ist. Es tauscht seine Beobachtungen aus und erwirbt detailliertes Wissen über die Vogelwelt.

Umwelt

  • Kennenlernen der Vielfalt des Lebensumfeldes und Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Umwelt.
  • Das Kind nimmt die Natur mit allen Sinnen wahr, kennt die Vögel aus seiner Umgebung und lernt diese zu schätzen.
  • Das Kind lernt die Namen der verschiedenen Vögel, die die Futterstelle aufsuchen, nimmt deren Gesang, Federkleid und Verhalten wahr.

Ästhetik, Kunst und Kultur

  • Durch das Sammeln von Erfahrungen mit Formen und Figuren, durch eigenes Gestalten und Finden neuer Ausdrucksformen wird die Vielfalt im Denken, Fühlen und Handeln unterstützt und gestärkt.
 
 
 

Experiment Eisangeln

 

Kindergarten

Kindergarten

Dienstag, 2. Februar 2021

 

Ich brauche dazu:

1 Glas kaltes Wasser; 1 Stab/Stift, an den ein Faden mit einer Länge von ca. 30 cm geknotet ist (=Angel); Eiswürfel und feines Salz

Ablauf:

Den Eiswürfel ins Wasser geben und etwa 2 cm des Fadenanfangs flach auf den Eiswürfel legen. Nun etwas Salz auf den Wollfaden streuen. Kurz abwarten… und dann die „Angel“ herausziehen. Der Eiswürfel ist auf dem Faden festgefroren.

Experiment Eisangeln

Erklärung:

Eis schmilzt bei 0 °C wieder zu Wasser. Streuen wir Salz auf das Eis, verändern wir das Gemisch: es handelt sich nicht länger um ein Eis-Wasser- , sondern um ein Eis-Wasser-Salz-Gemisch, das einen anderen Schmelzpunkt (Temperatur, bei der sich das Gemisch verflüssigt) hat.

Das Eis schmilzt, obwohl der restliche Eiswürfel noch kälter als 0 °C ist.

(Im Alltag ist dies nützlich: auf gefrorenen Straßen und Gehsteigen wird Salz ausgestreut, um die Eisflächen schmelzen zu lassen. So rutschen Autos und Fußgänger nicht aus.)

Je mehr Eis allerdings durch das Salz aufgetaut wird, desto geringer wird die Salzkonzentration in der entstandenen Pfütze. Schließlich reicht die Salzmenge nicht mehr aus, um das Wasser flüssig zu halten und der Eiswürfel friert mit dem Faden wieder zu.

 

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Naturwissenschaften

  • Naturwissenschaftliche Grundkenntnisse erwerben
  • Phänomene aus der unbelebten Natur entdecken, erleben und beobachten
 
 
 

Futterketten für Vögel

 

Kindergarten

Kindergarten

Freitag, 22. Januar 2021

 

Den vielen Vögeln fällt die Futtersuche im verschneiten Winter oftmals schwer. Um ihnen diese etwas zu erleichtern, haben wir Futterketten aus Erdnüssen für Vögel gebastelt. Wir möchten Ihnen und Ihren Kindern diese Idee weitergeben.

Es braucht folgende Materialien:

eine Schere, eine stumpfe Nadel, Erdnüsse und Spagat. Futterketten 1Dann kann es auch schon losgehen! Man schneidet ein Stück Spagat ab, dabei spielt die Länge keine Rolle. Dieser wird in die stumpfe Nadel eingefädelt. Anschließend fädelt man die Nüsse einzeln mit der Nadel auf, damit eine lange Kette entsteht. Aufgepasst: das kann manchmal etwas schwierig sein und dadurch kann Hilfe eines Erwachsenen notwendig werden.Futterketten 2

Sobald die Kette fertig ist, wird sie im Freien aufgehängt. Wir können die verschiedenen Vogelarten mit ihren unterschiedlichen Merkmalen beim Fressen beobachten.Futterketten 3

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Spaß beim Gestalten und Beobachten!

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Naturwissenschaften

  • Dabei können die Jungen und Mädchen Phänomene aus der belebten Natur erleben und beobachten. Auch ein achtsamer Umgang mit der Umwelt und den darin vorhandenen Tieren wird dadurch gefördert. Zudem wird beim Gestalten, durch das Einfädeln der Erdnüsse, die Feinmotorik gefördert. Auch die Lust an Bewegung an der frischen Luft wird dadurch angeregt, da die Futterkette auch gerne im Wald aufgehängt werden kann.
 
 
 

Experiment für kalte Tage

 

Kindergarten

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Freitag, 18. Dezember 2020

Zuletzt geändert:
Dienstag, 22. Dezember 2020

 

Für diese Aktivität werden folgende Materialien benötigt:

  • flaches Gefäß, Behälter (Blumenuntersetzer, Obst- oder Gemüseschale o.ä.)
  • kleines Naturmaterial
  • Wolle zum Aufhängen
  • Kaltes Wasser
  • Temperaturen unter 4 Grad Celsius

Sammelt auf euren Wald- und Wiesen-Spaziergängen Gräser, Blätter, Blüten, kleine Zweige, Vogelbeeren, Kieselsteine...

Legt das Naturmaterial und die Wolle zum Aufhängen in den Behälter.

Füllt den Behälter mit Wasser auf.

Dann heißt es Geduld haben, bis das Wasser gefriert. Am besten stellt ihr den befüllten Behälter über Nacht ins Freie.

Das entstandene Bild aus dem Behälter nehmen (evtl. mit etwas warmen Wasser) und aufhängen. In der Sonne glitzert es besonders schön.

Wie lange hält das Kunstwerk? Was passiert damit?

IMG-20200928-WA0002F71807BC

Auf ähnliche Weise kann man sich auch ganz einfach ein schönes Eislicht selbst herstellen. Dazu braucht man

  • einen großen und einen kleineren Behälter; Joghurtbecher oder Sandspielformen eignen sich sehr gut.
  • verschiedene Naturmaterialien wie z.B. Beeren, Tannenzweige, kleine Äste, kleine Tannenzapfen, getrocknete Orangen- oder Zitronenscheiben…
  • Wasser
  • Steine, Sand oder ähnliches zum Beschweren
  • ein Teelicht oder eine Kerze, die gut in den kleineren Behälter passt

Der kleine Behälter wird in die Mitte des großen Behälters gestellt und mit den Steinen/Sand beschwert, damit er nicht mehr verrutschen kann. Dann werden die verschiedenen Naturmaterialien nach Belieben in den Zwischenraum der beiden Behälter gelegt.

Winterzauber - Eislicht 2

Vorsichtig wird dieser Zwischenraum mit dem Wasser gefüllt, ohne dass es überschwappt. Zum Schluss wird alles an einen kalten Ort gestellt. Je nachdem, wie groß das Eislicht werden soll und welche Kältegrade herrschen, dauert es unterschiedlich lange, bis das Wasser gefroren ist. Sobald sich das Wasser in Eis verwandelt hat, kann man die Behälter entfernen und in die Mitte ein Teelicht geben. Und fertig ist der Winterzauber, der im Freien einige Tage bis Wochen halten kann. Wenn es beim Entfernen der Behälter Schwierigkeiten gibt, braucht man diese nur kurz an einen wärmeren Ort stellen.

Winterzauber - Eislicht 3

Spannende Momente beim Gestalten und Experimentieren!

 

Bildungsziel aus den Rahmenrichtlinien:

Naturwissenschaften

  • Sammeln von Erfahrungen in der belebten und unbelebten Natur - Das Kind erlebt und beobachtet Phänomene aus der Natur und erlangt dadurch naturwissenschaftliche Grundkenntnisse. Es lernt die Eigenschaften von Wasser kennen und wie sich diese durch Umwelteinflüsse verändern können. Durch das selbständige Probieren testet das Kind, welche Naturmaterialien geeignet sind und wie sie sich im Wasser verhalten. Welche sind schwer und bleiben am Boden? Welche schwimmen im Wasser?

Ästhetik, Kunst und Kultur

  • Sammeln von Erfahrungen mit Formen und Figuren - durch das Ausprobieren und Erleben von unterschiedlichen Gestaltungsprozessen, mit unterschiedlichen Materialien werden Vielfalt im Fühlen, Denken und Handeln unterstützt.
 
 
 

Naturwissenschaftliches Experiment: Was schwimmt? Was sinkt?

 

Kindergarten

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Freitag, 20. November 2020

 

In diesem Video seht ihr, was ihr für dieses Experiment braucht:

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Habt ihr mit euren Eltern und Geschwistern besprochen, was wohl passieren wird?

Seid ihr schon ganz gespannt zu überprüfen, ob eure Überlegungen stimmen?

Dann schaut euch hier die Durchführung des Experimentes an:

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Viel Spaß beim Nachmachen!


Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Naturwissenschaften

  • Das Erlangen naturwissenschaftlicher Grundkenntnisse - Beim Experimentieren erleben und beobachten die Kinder Ursachen und Wirkungszusammenhänge. Aus der Perspektive der Co-Konstruktion geht es darum, dass das Kind seine eigenen Erklärungen findet, weiter experimentiert, überprüft und in Interaktion mit anderen neue Hypothesen aufstellt.
 
 
 

Eiswürfelkerzen - Experiment

 

Kindergarten

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Freitag, 23. Oktober 2020

 

Was passiert, wenn man heißes Wachs auf Eiswürfel gibt? Die Antworten der Kinder sind ganz unterschiedlich…. Neugierig sind alle auf das Ergebnis!

Ihr braucht eine leere Milchtüte, Wachsreste, eine Christbaumkerze oder einen Docht und eventuell Wachsfarbenreste.

Zuerst haben wir etwas geschmolzenes Wachs in die Milchtüte gekippt und die Kerze hineingesteckt, sozusagen einen Boden gegossen. Dann haben wir die Milchtüte voll mit Eiswürfeln gemacht und das Wachs darauf geschüttet. Jetzt heißt es abwarten, bis alles abgekühlt, ausgehärtet ist.

Mit den Wachsfarbenresten kann man übrigens das Wachs wunderbar einfärben. Es reicht, wenn ihr ein kleines Stück zum weißen Wachs dazu gebt und umrührt.

Was passiert, wenn man heißes Wachs auf Eiswürfel gibt? Die Antworten der Kinder sind ganz unterschiedlich…. Neugierig sind alle auf das Ergebnis!

Ihr braucht eine leere Milchtüte, Wachsreste, eine Christbaumkerze oder einen Docht und eventuell Wachsfarbenreste.

Zuerst haben wir etwas geschmolzenes Wachs in die Milchtüte gekippt und die Kerze hineingesteckt, sozusagen einen Boden gegossen. Dann haben wir die Milchtüte voll mit Eiswürfeln gemacht und das Wachs darauf geschüttet. Jetzt heißt es abwarten, bis alles abgekühlt, ausgehärtet ist.

Was ist passiert? Warum?

Mit den Wachsfarbenresten kann man übrigens das Wachs wunderbar einfärben. Es reicht, wenn ihr ein kleines Stück zum weißen Wachs dazu gebt und umrührt.

Eiswürfelkerzen

Dieses Experiment der Eiswürfelkerzen wurde uns von der Algunder Papierkünstlerin Veronika Ladstätter zur Verfügung gestellt.

Bildungsziel aus den Rahmenrichtlinien:

  • Das Erlangen naturwissenschaftlicher Grundkenntnisse - das Kind vergleicht, klassifiziert, misst und experimentiert und erlangt so naturwissenschaftliche Grundkenntnisse, wie beispielsweise die verschiedenen Eigenschaften und Aggregatzustände (fest, flüssig, gasförmig) von Stoffen. Beim Experimentieren beobachtet das Kind Ursachen und Wirkungszusammenhänge. Das Kind findet seine eigenen Erklärungen für das Geschehene, experimentiert weiter, überprüft und entwickelt in Interaktion mit anderen neue Hypothesen.
 
 
 

Experiment: Papierblume

 

Kindergarten

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Donnerstag, 17. September 2020

Zuletzt geändert:
Montag, 14. Dezember 2020

 

Du brauchst dazu:

  • ein Stück Papier oder dünnen Karton
  • Holzfarben
  • eine Schere
  • eine Schüssel mit Wasser

So wird’s gemacht:

Zeichne eine Blume auf.

Zauberblume 1

Schneide die Blume aus.

Zauberblume 2

Falte die Blütenblätter zur Mitte.

Zauberblume 3

Stelle eine Hypothese auf: Was glaubst du wird passieren, wenn du die Blume ins Wasser legst?

Überprüfe deine Hypothese: Leg die Blume auf die Wasseroberfläche.

Zauberblume 4

Beobachte was passiert.

Erklärung: Papier besteht aus kleinen Holzfasern, die innen hohl sind. Sie sind so klein, dass man sie nur durch das Mikroskop erkennen könnte. Durch seine Oberflächenspannung kann das Wasser in diese engen Hohlräume eindringen, d.h. das Papier saugt sich mit Wasser voll. Dabei braucht es mehr Platz und dehnt sich ein bisschen aus. Die Blütenblätter öffnen sich.

Dieses Phänomen nennt sich Kapillareffekt. In der Natur ist dieser wichtig, damit die Pflanzen Wasser vom Boden durch den Stängel oder Stamm bis hinauf in die Blätter und Blüten transportieren können.

Einige weiterführende Experimente dazu:

→  Sellerie in Becher mit farbiger Tinte stellen und beobachten, was passiert.

Sellerie

Nach ca. 20 Minuten ist die Tinte (mit grüner Tinte funktioniert es am besten) nach oben gewandert. Man erkennt sehr gut die sogenannten Haargefäße, die Kapillaren durch die das Wasser von den Wurzeln zu den Blättern gelangen.

→ Faden in Salzwasser legen, das Salzwasser steigt nach oben, das Wasser verdunstet, das Salz bleibt zurück.

Salz

Mögliche Fragen: Was ist hier passiert? Kannst du das mithilfe des Kapillareffektes erklären?

→ "Die geheimnisvolle Wasserleitung":

https://www.kids-and-science.de/experimente-fuer-kinder/detailansicht/datum/2009/11/13/die-geheimnisvolle-wasserleitung-.html

Weiterführend kann man auch den Transfer zur Lebenswelt der Kinder herstellen:

→ z.B. Beim Kerzendocht, fließt flüssiges Wachs nach oben, wo es brennt. Findet ihr noch weitere Beispiele?

 

Bildungsziel aus den Rahmenrichtlinien:

Naturwissenschaften

  • Das Sammeln von Erfahrungen in der unbelebten und belebten Natur - das Kind erlebt und erfährt Phänomene aus der Natur mit allen Sinnen und es beobachtet und beschreibt diese Phänomene. Das Kind nimmt Dinge und Phänomene differenziert wahr, stellt dazu fragen, bildet Hypothesen, überprüft diese und findet allein und gemeinsam mit anderen Antworten.
 
 
 

Experiment: Kann Obst schwimmen?

 

Kindergarten

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Montag, 31. August 2020

 

Wir brauchen:

  • eine Schüssel voll Wasser
  • eine Orange
  • eine Zitrone
  • einen Kiwi und
  • ein Messer.

Obst 1

Frage an die Kinder: glaubt ihr diese Früchte schwimmen im Wasser?

Wir probieren es aus.

Wir sehen, dass die Orange und die Zitrone schwimmen.

Obst 2

Warum ist das so?

Die Schale ist wie eine Schwimmweste.

Das Weiße in der Schale ist wie ein Schwamm mit vielen Luftlöchern.

Die Luft, die sich in der Schale befindet, drückt die Früchte nach oben.

Du kannst es mit den Schwimmflügeln vergleichen, die mit Luft gefüllt sind und dich an der Wasseroberfläche halten.

Nun schälen wir die Orange und die Zitrone.

Was passiert?

Die Früchte sinken zu Boden.

Es ist wirklich so, die Schale enthält Luft und drückt die Früchte nach oben.

Obst 3

Was passiert aber mit dem Kiwi?

Der Kiwi sinkt, er hat keine Schwimmweste an.

Obwohl der Kiwi leichter ist als die Orange, geht er unter.

Obst 4

Und was passiert, wenn wir selbst keine Schwimmflügel ausziehen und noch nicht schwimmen können? Wir gehen auch unter. Also Vorsicht!

Nun wollen wir die abgeschälten Schalen schwimmen lassen. Klappt das?

Na klar, sie schwimmen wie kleine Schiffe.

Obst 5

Anregung gefunden auf:

https://www.schule-und-familie.de/experimente/experimente-mit-wasser/zitronenboot.html

 

Bildungsziel aus den Rahmenrichtlinien:

Naturwissenschaften

  • Das Kind erlangt naturwissenschaftliche Grundkenntnisse durch das Experimentieren. Es erlebt und beobachtet dabei Ursachen und Wirkungszusammenhänge. Aus der Perspektive der Co-Konstruktion geht es darum, dass das Kind seine eigenen Erklärungen findet, weiter experimentiert, überprüft und in Interaktion mit anderen neue Hypothesen aufstellt.
 
 
 

Freude am Farbenherstellen und am Malen

 

Kindergarten

Kindergarten

Donnerstag, 27. August 2020

 

Kinder lieben es, mit Farben zu experimentieren! 

Bei dem folgenden Malvorschlag werden alle Sinne der Kinder angesprochen. Das benötigte Material dazu gibt es in jeder Küche! 

Die Mädchen und Jungen rühren verschiedene Gewürzpulver mit wenig heißem Wasser in kleinen Behältern an. Je mehr Pulver, desto kräftiger wird die Farbe. Die einzelnen Farben können auch miteinander vermischt werden, um unterschiedliche Farbtöne zu erzeugen. Falls beim Malen Farbe übrigbleibt, kann diese gut verschlossen aufbewahrt und beim nächsten Mal erneut aufgerührt werden. 

 

Material: 

- Gewürz- und Pflanzenpulver 

- heißes Wasser 

- kleine Behälter oder große flache Teller 

- Pinsel 

- Malpapier 

 

Hier einige Farbbeispiele: 

Kurkuma = Sonnengelb 

Paprika = Orange 

Hagebutte = Terrakotta 

Rote Bete = Pink 

Kakao = Schokobraun 

Zimt = Hellbraun 

Grüntee = Frühlingsgrün 

Brennesselblätter = Dunkelgrün 

Kaffee = Braun, Schwarz 

 

Es können natürlich noch viele weitere Gewürze und getrocknete Pflanzen zum Farben herstellen verwendet werden. Einfach ausprobieren und gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckungsreise gehen! 

Viel Freude und Spaß beim Mischen, Experimentieren und Malen! 

 

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Ästhetik, Kunst und Kultur

  • Die Erweiterung der Ausdrucksweisen durch künstlerisches Schaffen - das Kind sammelt Erfahrungen mit Farben und entwickelt Freude, Lust und Neugier am eigenen schöpferischen Tun.

Naturwissenschaften

  • Das Kind erlangt durch das Experimentieren naturwissenschaftliche Grundkenntnisse, wie beispielsweise die verschiedenen Eigenschaften und Aggregatzustände (fest, flüssig) von Stoffen. Die Kinder vergleichen, sortieren und klassifizieren.
 
 
 

Farbexperimente mit Blaukrautsaft

 

Kindergarten

Kindergarten

Montag, 10. August 2020

Zuletzt geändert:
Montag, 24. August 2020

 

Als erstes wird ein Rotkohl (Blaukraut) in Wasser gekocht. Der Rotkohlsaft wird für das folgende Experiment benutzt.

Blaukraut1

Verlauf des Experimentes:

Auf einen Tisch stellen wir viele leere Gläser auf und diese werden mit Rotkohlsaft (violett) gefüllt. Zum Verdünnen der intensiven Rotkohlfarbe wird jeweils so viel Wasser zugefügt, bis die Flüssigkeit gerade durchsichtig wird. Nun gibt man verschiedene Stoffe in die Flüssigkeit und kann so beobachten, wie sich die Farbe der Flüssigkeit verändert.

Blaukraut2

Blaukraut3Blaukraut4

Beobachtung: Je nach Zugabe verschiedener Flüssigkeiten färbt sich der Rotkohlsaft rot, blau, blauviolett bis grün.

Solche Stoffe, die einen Farbwechsel nach der Zugabe von Säuren und Laugen zeigen, sind in der Chemie sehr wichtig, denn man kann auf Grund des Farbwechsels Rückschlüsse auf die Art der zugeführten Stoffe machen. Man nennt diese Stoffe, die einen solchen Farbwechsel zeigen auch, auch Indikatoren.

 

Bildungsziele aus den Rahmenrichtlinien:

Naturwissenschaften

  • Das Sammeln von Erfahrungen in der unbelebten und belebten Natur - das Kind erlebt und erfährt Phänomene mit allen Sinnen und es beobachtet und beschreibt diese Phänomene. Das Kind nimmt Dinge und Phänomene differenziert wahr, stellt dazu fragen, bildet Hypothesen, überprüft diese und findet allein und gemeinsam mit anderen Antworten.
  •  Das Erlangen naturwissenschaftlicher Grundkenntnisse - das Kind vergleicht, klassifiziert und experimentiert und erlangt so naturwissenschaftliche Grundkenntnisse. Beim Experimentieren erleben und beobachten die Kinder Ursachen und Wirkungszusammenhänge.  Aus der Perspektive der Co-Konstruktion geht es darum, dass das Kind seine eigenen Erklärungen findet, weiter experimentiert, überprüft und in Interaktion mit anderen neue Hypothesen aufstellt.

 

 
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